Von Arne Gottschalck
Goldener Glanz betört die meisten. Kein Wunder, seit 2008 ist der Goldpreis von 800 auf gut 1700 Dollar geklettert. Entsprechend beliebt sind vor allem Exchange Traded Commodities (ETC), die auf Gold setzen. Auch Goldmünzen oder Goldbarren klimpern in einem steten Strom in die Schließfächer der Anleger. "Das Edelmetall profitiert von den Ängsten der Investoren", sagt Wirtschaftspsychologe Nicolaus Thiele-Dohrmann. Doch ein Selbstgänger sind diese Anlagen auch nicht.
Das liegt zum einen daran, dass Gold
in Dollar gehandelt wird. Fällt der Dollar also gegenüber dem Euro, so würde trotz steigender Goldnotierungen der Wert der Anlage fallen oder zumindest stagnieren. Viel schwerer wiegt allerdings genau der Effekt, der die Menschen auf Gold aufmerksam macht - der jahrelange Preisanstieg.
Gibt es trotzdem noch Luft nach oben? Nur wenn diese Frage bejaht werden kann, könnte Gold auch als Bollwerk gegen Inflation gelten. Denn es zahlt keine Zinsen, schüttet keine Dividenden aus - im Gegensatz zu Aktien oder Anleihen.
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