Von Arne Gottschalck
Mit Immobilien hat man etwas Handfestes und Bleibendes, das ist es, was vielen Häuslekäufern vorschwebt. Vier Mauern quasi für die Rente. Doch ganz so einfach ist es nicht. Denn der Immobilienmarkt besteht längst nicht nur aus Wohnimmobilien, auch Büros oder Lagerhallen gehören dazu. Wohnimmobilien gehören zu den gefragtesten Wertanlagen. Doch gerade in deutschen Großstädten sind sie teuer geworden.
So teuer, dass der Kapitalmarktvorstand der Allianz, Maximilian Zimmerer, jüngst warnte: "Ich fürchte, es könnte zu einer Blase kommen." Einer Blase, die nicht von Großanlegern, sondern eher von Privatanlegern, getrieben wäre, "die Inflation und einen Kollaps des Euro fürchten und in Sachwerte flüchten."
Und noch ein weiteres spricht dagegen, sich ohne weiteres auf das Abenteuer Hauskauf einzulassen. "Da Immobilien nicht außer Landes gebracht werden können, sind Grundeigentümer Steuererhöhungen schutzlos ausgeliefert", sagt Thomas Beyerle, Chefanalyst der Immobiliengesellschaft IVG. Sollte der Staat an der Steuerschraube drehen, können die oft vernachlässigten Grundkosten, die Immobilien mit sich bringen, deutlich in die Höhe schnellen.
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