Mainz - Die Rewe-Gruppe wolle mit Fischers Hilfe etwa ausloten, wie die Palette an Ökoprodukten erfolgreich vergrößert oder in den Filialen mehr Energie gespart werden könne. Fischer soll dabei sein Wissen über erfolgreiche Trends aus anderen Branchen einbringen.
Fischer wehrte sich gegen den Vorwurf, nur als Aushängeschild zu dienen. Rewe wolle sich mehr als nur einen "grünen Anstrich" geben. "Es handelt sich hier um eine strategische Orientierung, die letztendlich auf ökologische Glaubwürdigkeit gründen muss, und eben nicht um eine Werbeaktion", sagte der einstige Vizekanzler der rot- grünen Bundesregierung.
Mit seinem Freund und Geschäftspartner Dietmar Huber, dem ehemaligen Fraktionssprecher der Grünen im Bundestag, gründete Fischer im Vorjahr die Firma "Joschka Fischer & Company".
dpa-afx
© manager magazin Online 2010
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der manager magazin Verlagsgesellschaft mbH