Donnerstag, 9. Februar 2012, 19:31 Uhr

manager magazin



Deutschlandmanager magazin RSS  - Deutschland - Deutschland

Alle Artikel und Hintergründe

03.09.2010
 

Umsatzsteuerbetrug

Staat fordert Millionen zurück

Steuerbehörden: Umsatzsteuer im großen Umfang hinterzogen?
DDP

Steuerbehörden: Umsatzsteuer im großen Umfang hinterzogen?

Nach der bundesweiten Großrazzia vom April gegen ein betrügerisches Umsatzsteuerkarussell fordert der Staat Millionenbeträge zurück. Unter anderem geht es um die Deutsche Bank.

Hamburg - Die federführende hessische Generalstaatsanwaltschaft ist mit ihren Ermittlungen gegen betrügerische Umsatzsteuerkarussells offenbar vor dem Abschluss. Unter anderem geht es um die Deutsche Bank, deren Zentrale wie rund 230 andere Objekte am 28. April von einem Großaufgebot der Polizei durchsucht worden war.

Er gebe zum jetzigen Zeitpunkt aber keine konkreten Auskünfte zu Rückforderungen, sagte Oberstaatsanwalt Günter Wittig der Nachrichtenagentur dpa. Er halte es aber für selbstverständlich, dass der Staat die Möglichkeiten prüfe, sich hinterzogene Steuern zurückzuholen.

Zuletzt hatte BKA-Präsident Jörg Ziercke von einem Steuerschaden in Höhe von mehr als 300 Millionen Euro gesprochen, der aus dem betrügerischen Handel mit Co2-Emissionsrechten über Ländergrenzen innerhalb der EU entstanden war. Dazu war ein umfangreiches Firmennetz über zahlreiche Staaten gegründet worden. Rund 100 Millionen Euro hätten die Ermittler bereits für die Staatskasse gesichert.

Der Zeitpunkt für erste Anklagen in dem Fall sei noch nicht absehbar, sagte Wittig. Laut "Bild" sind unter anderem vier Staatsanwälte und 30 Steuerfahnder mit der Auswertung der sichergestellten Daten beschäftigt. Nach Wittigs Angaben sitzen weiterhin drei Beschuldigte in Untersuchungshaft.

Die Verdachtsmomente gegen sieben Mitarbeiter der Deutschen Bank bestünden ebenfalls weiterhin. Sie stehen im Verdacht, die Steuerhinterzieher unterstützt zu haben und waren bereits am Vorabend vor der Razzia gewarnt worden. Die Deutsche Bank geht einem Sprecher zufolge weiterhin von der Unschuld der Mitarbeiter aus. Die Ermittlungen in der Steueraffäre richteten sich nach früheren Angaben gegen einige Dutzend Unternehmen.

kst/dpa

Diesen Artikel...

Social Networks

  • Twitter
  • Facebook
  • MySpace
  • deli.cio.us
  • Digg
  • Folkd
  • Google Bookmarks
  • Linkarena
  • Mister Wong
  • Newsvine
  • reddit
  • StumbleUpon
  • Windows Live
  • Yahoo! Bookmarks
  • Yigg

© manager magazin Online 2010
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der manager magazin Verlagsgesellschaft mbH












Service
manager-magazin-AbonnementAbo-Service manager magazin mobilmm mobil Twitter-FeedsTwitter-Feeds
Angebote von A bis ZAngebote von A-Z SPIEGEL-Gruppe - Nachdruckrechte und LizenzenNachdrucke WährungsrechnerWährungsrechner
Ihr persönliches DepotDepot Newsletter-Abo: managerupdateNewsletter-Abo Werbung buchenWerbung buchen
E-MailE-Mail RSSRSS-Newsfeed Info: Wir über unsWir über uns
KurseKurse Der Shop von manager magazin und Harvard Business ManagerShop manager-magazin.de als Startseite einrichtenmm.de als Startseite
Partnerangebote
Analysieren Sie online Ihren Standort im Vergleich zu den Besten mit CONTOR-REGIOContor-Regio:
Analysieren Sie
online Ihren Standort
Seminarmarkt: Tanken Sie KarrierewissenSeminarmarkt:
Tanken Sie Karrierewissen
imedo Arztsuche: Ärzte, Therapeuten, Heilpraktiker und Apothekenimedo:
Ärzte, Heilpraktiker, Apotheken
Handytarife: Finden Sie den passenden TarifHandytarife:
Finden Sie den passenden Tarif
Medführer: Finden Sie Ihren Arzt oder Ihre KlinikMedführer:
Finden Sie Ihren Arzt
oder Ihre Klinik
GehaltsCheck: Verdienen Sie genug?GehaltsCheck:
Verdienen Sie genug?
Nach oben