Düsseldorf - Die Geschäfte der deutschen Maschinenbauer brummen auch zu Beginn der zweiten Jahreshälfte. Der Branchenverband hält zunächst aber an seiner Produktionsprognose für 2010 von plus 3 Prozent fest. "Wir rechnen ständig, aber für eine weitere Anhebung der Prognose ist es noch zu früh", sagte der Chefvolkswirt des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA), Ralph Wiechers, am Mittwoch.
Im Juli stieg der Auftragseingang um 48 Prozent, wie der VDMA mitteilte. Die Bestellungen aus dem Ausland übertrafen mit einem Plus von 54 Prozent die Inlandorders, die um 38 Prozent zulegten. "Damit verbuchen wir seit sechs Monaten zweistellige Zuwachsraten", sagte Wiechers.
In dem von kurzfristigen Schwankungen weniger beeinflussten Dreimonatsvergleich Mai bis Juli ergab sich insgesamt ein Orderplus von 57 Prozent, bei den Inlandsaufträgen ein Plus von 51 Prozent und bei den Auslandsaufträgen ein Plus von 60 Prozent.
Im vergangenen Jahr waren die Geschäfte der exportorientierten Branche, zu der neben zahlreichen Mittelständlern auch börsennotierte Unternehmen wie ThyssenKrupp, GEA oder Gildemeister gehören, eingebrochen.
nis/rtr
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