Dienstag, 16. Oktober 2018

Warum sich Finanzinvestor Marcus Brennecke mit Segeln fit hält "Erfolg lässt sich planen"

Marcus Brennecke, Deutschland-Chef von EQT. Die Schweden sind jüngst groß bei Ottobock eingestiegen.

Der Deutschland-Chef des schwedischen Finanzinvestors EQT ringt gern mit Wind und Wellen.

manager magazin: Herr Brennecke, warum ausgerechnet Segeln? Was ist der Kick daran?

Ich segle vor allem Regatten, da ich Wettbewerb schätze. Der Erfolg hängt vom richtigen Team und von der Vorbereitung ab. Aber ich liebe auch das Naturerlebnis.

Wie kamen Sie dazu?

Ich bin Hamburger: Ich wünschte mir ein Mofa und bekam eine Jolle.

Haben Sie einen Trainer, oder sind Sie Autodidakt?

Ich gehe an alles im Leben sehr systematisch heran und habe daher mit mehreren Toptrainern gearbeitet.

Wie oft segeln Sie?

Aus Sicht meiner Frau zu viel, aus meiner Sicht zu wenig: Ich würde den Erfolg gern noch systematischer erarbeiten.

Ihr größter Erfolg?

In meiner Bootsklasse, dem Drachen, war ich 2006 Vizeweltmeister (Gold Cup) und habe diverse europäische und deutsche Titel ersegelt.

Ihr nächstes Ziel?

2018: EM in Ungarn, WM (Gold Cup) in Finnland.

Haben Sie ein Vorbild?

Unter anderem meinen Starnberger Klubkameraden Jochen Schümann, der olympisches Gold und den America's Cup gewonnen hat.

Ihr Motto?

Erfolg lässt sich planen. Man sollte nichts dem Zufall überlassen.

© manager magazin 6/2018
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