Samstag, 21. Juli 2018

Renault-Deutschland-Chef Uwe Hochgeschurtz "Radsport lehrt, den Augenblick für den Angriff zu erkennen"

Renault-Deutschland-Chef Uwe Hochgeschurtz 54) trainiert gern mit dem Rad

manager magazin: Herr Hochgeschurtz, warum ausgerechnet Radfahren? Was ist der Kick daran?

Uwe Hochgeschurtz: Radsport auf der Straße heißt: Natur genießen und dabei sportlich unterwegs sein. Mein Vater war Radprofi. Mit 15 Jahren habe ich angefangen, als Jugendfahrer für den RC Schmitter Köln Rennen zu fahren, einen Traditionsverein von 1930.

Wie oft radeln Sie?

Einmal pro Woche. Im Urlaub fahre ich öfter, um die traumhaften französischen Seealpen zu erkunden. Im vergangenen Jahr habe ich rund 150 Kilometer pro Woche zurückgelegt.

Ihr größter Erfolg?

Die 24 Stunden von Le Mans im Radsport-Viererteam mit dem Team Renault Sport Suisse. Wir sind 33. geworden - von 118.

Ihr nächstes Ziel?

Den Mont Ventoux hochfahren, einen der "vier heiligen Berge" der Tour de France in der Provence. Es gibt so gut wie keine Vegetation, entsprechend ungeschützt ist man Hitze, Sonne und mitunter stürmischen Winden ausgeliefert.

Haben Sie ein Vorbild?

Robert Marchand, den 105-jährigen Stundenweltrekordler.

Was lehrt Sie der Radsport fürs Leben?

Den richtigen Augenblick für den Angriff zu erkennen. Und Demut.

© manager magazin 12/2017
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