Mittwoch, 19. September 2018

Im Trainingslager mit Berenberg-Banker Henning Gebhardt Der Star-Vermögensverwalter und sein Umgang mit kleinen Niederlagen

Henning Gebhardt beim Golfen

Henning Gebhardt, 50, ist Chef der Vermögensverwaltung bei der Privatbank Berenberg und einer der erfolgreichsten Fondsmanager Deutschlands.

Herr Gebhardt, warum ausgerechnet Golf? Was ist der Kick daran?

Golf entspannt ungemein. Etliche Golfplätze sind auch wunderschöne Orte, etwa an der Küste Schottlands.

Wie kamen Sie dazu?

Ich musste unbedingt mehr aus dem Büro raus. Mein Schwiegervater hat mich dann überredet. Es ist ein toller Sport für die ganze Familie.

Wie oft golfen Sie?

Möglichst einmal die Woche, mindestens.

Und wenn keine Zeit bleibt?

Dann hatte ich zu viel Arbeit, war beim Basketball oder im Gym. Es sollte immer auch genug Raum für andere Dinge geben.

Ihr größter Erfolg?

Als Jugendwart habe ich mit etlichen Golferteams die Qualifikation zur Deutschen Mannschaftsmeisterschaft geschafft; als Basketballjugendtrainer war ich mal Deutscher Meister. Erfolge im Team bedeuten mir mehr als individuelle Siege.

Ihre größte Niederlage?

Beim Golf erleidet man ganz viele kleine Niederlagen. Die muss man schnell wegstecken können.

Sind Sie ein guter Verlierer?

Ja, aber nur wenn ich das Gefühl hatte, alles für den Sieg getan zu haben.

Ihr nächstes Ziel?

Es gibt 67 royale Golfklubs weltweit. 15 habe ich erst gespielt ...

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