Montag, 20. November 2017

Im Trainingslager mit: Evonik-Vize Harald Schwager Der Anti-Ego-Trip des Top-Managers Schwager

Stellvertretender Vorstandschef bei Evonik.

manager magazin: Herr Schwager, warum ausgerechnet Rudern?

Harald Schwager: Beim Rudern siegt das Team über die Launen des Egos!

Wie kamen Sie dazu?

Die Rennen und Erfolge der deutschen Mannschaften bei den Olympischen Spielen 1972 in München haben mich als Junge fasziniert.

Haben Sie einen Trainer oder sind Sie Autodidakt?

Beim Rudern lernt man auch nach mehr als 40 Jahren Praxis in jeder Trainingseinheit dazu - daher immer gern mit Trainer.

Ihr größter Erfolg?

Im Training und im Rennen an die Grenzen zu gehen, auch wenn es schmerzt.

Ihre größte Niederlage?

Die größte war auch die bitterste: 2012 bei der World Masters Regatta in Duisburg nach 999 Metern in Führung im Doppelvierer noch mit einer Zehntelsekunde zu verlieren.

Sind Sie ein guter Verlierer?

Mittlerweile ja. In meinem Alter freut man sich, wenn das Boot technisch sauber über die Strecke gekommen ist, auch wenn's nicht zum Sieg gereicht hat.

Haben Sie ein Vorbild?

Ja, die Ruderer der Altersklasse K (Mindestdurchschnittsalter 85 Jahre) bei der jährlichen World Masters Regatta.

© manager magazin 8/2017
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