Dienstag, 28. Juli 2015

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Euro 500 Die Methode

Wirtschaftsprüfer: Bilanzforscher Pellens (vorn) mit seinen Assistenten Rüthers, Rowoldt und Lehmann
Oliver Tjaden für manager magazin
Wirtschaftsprüfer: Bilanzforscher Pellens (vorn) mit seinen Assistenten Rüthers, Rowoldt und Lehmann

Wie aus 182.000 Daten das Ranking der 500 größten Börsenfirmen Europas entsteht

Analyse: Wer schafft Aktionärsvermögen, wer vernichtet es? 182 000 Daten prüften Professor Bernhard Pellens von der Ruhr-Universität Bochum und Kapitalmarktexperten von Deloitte, um die Performance der 500 größten Börsenfirmen Europas zu ermitteln.

Basis: Aus dem Stoxx 600 werden die 500 größten Konzerne herausgefiltert und nach der Systematik des Industry Classification Benchmark unterteilt. Immobilien- und Beteiligungsfirmen sowie Firmen, die kürzer als drei Jahre an der Börse sind, bleiben unberücksichtigt.

Fundamentale Überrendite: Die Kennziffer zeigt, ob die Eigenkapitalrendite (EKR) einer Firma die von den Aktionären geforderte Verzinsung des Eigenkapitals (Eigenkapitalkosten) übersteigt. Die EKR wird als Durchschnitt der vergangenen drei Jahre berechnet.

Überrendite Börse: Liegt der Total Shareholder Return (ermittelt aus den Kursänderungen und den Dividendenzahlungen von Ende Juli 2009 bis Ende Juli 2012) über den Kosten des Eigenkapitals, wurde der Wert des Aktionärsvermögens gesteigert.

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Kurspotenzial:
Die geschätzte künftige Überrendite Börse gibt die Einschätzung der Analysten wieder. Sie wird aus den durchschnittlichen Kurs und Dividendenprognosen für die kommenden zwölf Monate berechnet. Liegt die erwartete Börsenrendite über der EKR, können die Anleger mit Kursgewinnen rechnen. Die Firmen müssen von mindestens zehn Analysten beobachtet werden.Der Markterwartungswert zeigt, ob die Eigenkapitalrendite reicht, um den aktuellen Börsenwert zu rechtfertigen, oder ob die Kurse bereits künftige Gewinnsteigerungen enthalten.

mm-Bewertung:

Die fundamentale und die an der Börse erzielte Überrendite werden am Ende zu einer einheitlichen Bewertungskennziffer auf einer Punkteskala von 0 (für das schlechteste Unternehmen) und 100 (für die beste Firma) zusammengefasst.

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