Mittwoch, 2. September 2015

Alle Artikel und Hintergründe

Europas Top-Konzerne Mit diesen Aktien kommen Anleger sicher durch die Krise

Euro 500: Das sind Europas leistungsstärkste Konzerne
Fotos
Dirk Schleef für manager magazin

4. Teil: Zentralbanken als Kurstreiber

Der Kurs der Andritz-Aktie dürfte nicht nur von den Akquisitionen profitieren. Das Papier ist so etwas wie ein Paradebeispiel dafür, wie die Märkte derzeit auf die Politik der Notenbanken reagieren. Als US-Notenbankchef Ben Bernanke im März 2009 begann, massiv Zinspapiere am Markt zu kaufen, stieg der Börsenkurs von Andritz binnen drei Monaten um 44 Prozent. Als er im August 2010 erneut zuschlug, schnellte die Notierung im folgenden Vierteljahr um 33 Prozent in die Höhe.

Trotz der jüngsten Gewinne halten die meisten Experten Europas Aktienmärkte noch immer für eher günstig bewertet. "Der kräftige Kursanstieg ist gerechtfertigt, denn vorher waren Aktien, gemessen an den Anlagerisiken, einfach zu billig", sagt Fondsmanager Walewski.

Der Frankfurter Vermögensverwalter Hendrik Leber hält die deutsche Konzernelite erst bei einem Dax-Stand von 8000 Punkten für einigermaßen fair bewertet. Dennoch muss die Kursrallye bei dieser Marke noch längst nicht zu Ende sein, sagt der Gründer der Fondsgesellschaft Acatis Börsen-Chart zeigen: "Wenn erst mal die Späteinsteiger in den Markt drängen, kann es deutlich weiter nach oben gehen."

Euro 500: Die Branchensieger im Überblick

Mehr manager magazin
Zur Startseite

© manager magazin 11/2012
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der manager magazin Verlagsgesellschaft mbH