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03.10.2007
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Fitness
"Pausen gönnen"

Von Anne Preissner

Check-up-Spezialist und Kardiologe Dietrich Baumgart im Gespräch mit manager magazin über falschen Leistungsdruck beim Sport und die richtige Ernährung.

mm: Opulente Geschäftsessen, hoher Leistungsdruck und Zeitmangel - wie können Manager trotz aller Belastungen fit bleiben?

Tun was guttut: Fitness als Vorbereitung für den Marathon des Lebens
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DDP

Tun was guttut: Fitness als Vorbereitung für den Marathon des Lebens

Baumgart: Spannung und Entspannung müssen in einem vernünftigen Gleichgewicht stehen. Wer über Jahre oder gar Jahrzehnte seine Batterie nur entlädt und nicht auflädt, macht sie kaputt. Bei der heutigen Lebenserwartung müssen wir begreifen, dass wir einen Marathon des Lebens vor uns haben und nicht eine Kurzstrecke wie zu Mozarts Zeiten.

mm: Welche Sportarten empfehlen Sie Managern zum Ausgleich?

Baumgart: Jeder muss für sich herausfinden, was ihm guttut. Joggen ist sicher eine sehr effektive Sportart, weil es Ausdauer und Kraft fördert. Doch wer übergewichtig ist oder Gelenkprobleme hat, sollte lieber Rad fahren oder schwimmen. Gymnastik und Yoga eignen sich besonders, um die Beweglichkeit zu fördern. Und wer beim Boxen nicht den Kampf, sondern das Training in den Vordergrund stellt, gewinnt an Reaktionsfähigkeit und Schnelligkeit.

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Wovon ich abrate, ist extremer Kraftsport wie Gewichtheben. Das führt nicht zu einer besseren Beweglichkeit, sondern eher zu einer Starre und treibt zusätzlich den Blutdruck in die Höhe.

mm: Viele Führungskräfte streben auch in ihrer Freizeit sportliche Spitzenleistungen an, etwa als Marathonläufer.

Baumgart: Davor kann ich aus medizinischer Sicht nur warnen. Unlängst konsultierte mich ein 46-jähriger Manager, der pro Jahr vier Marathons läuft und dachte, sehr gesundheitsbewusst zu leben. Leider musste ich ihm sagen, dass sein Leistungspensum gesundheitsschädlich ist. Er hatte unter anderem deutlich überhöhten Blutdruck. Nur wer wöchentlich 60 bis 70 Kilometer joggt, kann Marathon laufen. Schlecht Trainierte erleiden nachweislich Herzschäden.

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