Samstag, 1. August 2015

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Training Fit für den Erfolg

Schwitzen statt Schweinebraten, Rennen statt Rauchen - hat Churchills "No Sports" ausgedient? manager magazin sagt, wie es Führungskräfte trotz 60-Stunden-Wochen schaffen, körperlich fit zu bleiben - und warum sie so ihren Job besser erledigen können.

Lehner rennt - auch mit seinen Azubis. Als der Henkel-Chef am 6. Mai beim Düsseldorfer Stadtmarathon startete, konnte er bei dem Staffellauf - viermal gut zehn Kilometer - locker mit den Jungspunden mithalten. Kein Wunder, Ulrich Lehner (61) ist passionierter Langstreckenläufer und braucht für die Marathondistanz von 42,195 Kilometern weniger als vier Stunden.

"Der Mensch ist nur leistungsfähig, wenn auch sein Körper funktioniert", so der Marathonmann. Jenseits von Persil und Pattex sucht der Wirtschaftsingenieur seit Jahrzehnten Ausgleich beim Joggen, Segeln oder Bergsteigen. Absoluter Höhepunkt seines Fitnessprogramms ist die Teilnahme am New-York-Marathon im November.

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Lehner gehört zu der wachsenden Schar von Spitzenmanagern, die auch im Sport gern vorn mitmischen. Ebenfalls eine Klasse für sich: Der britische Hotelmagnat Rocco Forte (62), der in seiner Altersgruppe Topergebnisse beim Marathonlauf und im Triathlon erzielt. Und Staranwalt Matthias Prinz (51), der wie Forte die Kombination aus Schwimmen, Rad fahren und Laufen schätzt.

Extremjobben und trotzdem Sport treiben gehört für viele Führungskräfte untrennbar zusammen. "Wer nur auf einem Bein steht, ist unausgeglichen", sagt Axel Kettenring (42), seit 2003 Deutschland-Chef von Sony Ericsson. Nur übertreiben will er beim Trimmen nicht: "Was zählt, ist der Spaßfaktor."

Schwitzen statt Schweinebraten, Rennen statt Rauchen - hat Churchills "No Sports" ausgedient? Noch nicht auf breiter Front. Wie die neue Repräsentativstudie "Work-Life-Balance" der Managementberatung Kienbaum in Kooperation mit dem Harvard Businessmanager aufzeigt, bewegen sich drei Viertel der Manager zu wenig.

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