Donnerstag, 26. April 2018

Vorstandsgehälter Die Methode

So entstand der Pay-Performance-Index

Gemeinsam mit Finanzprofessor Reinhart Schmidt aus Halle entwickelte manager magazin ein Verfahren, um die Gehälter der Konzernchefs mit ihrer Wertschaffung an den Börsen zu vergleichen.

  Harter Prüfer:  Reinhart Schmidt
Marten Jehnichen
Harter Prüfer: Reinhart Schmidt
Bezüge Vorstandschefs: Die Daten stammen entweder aus den Geschäftsberichten oder werden von Gehaltsexperten berechnet. Dabei wird davon ausgegangen, dass ein Konzernchef im Schnitt das 1,75-fache eines einfachen Vorstands verdient. Bezüge in Dollar, Pfund oder Franken werden mit dem Jahresdurchschnittskurs umgerechnet. Optionsprogramme bleiben außen vor, um die Daten vergleichbar zu halten.

Total Shareholder Return: Schmidt ermittelt die Erträge der Aktionäre (Kursveränderungen und Ausschüttungen). Davon werden die Eigenkapitalkosten abgezogen, da ein Unternehmen erst dann Werte schafft, wenn die Erträge über der Rendite eines mit dem Risiko der Branche adjustierten Benchmark-Investments liegen.

"Pay for Performance"-Indikator: Die Kennzahl setzt die Gehälter in Bezug zur Wertschaffung. Dafür berechnet Schmidt, um wie viel Prozent das Salär eines CEO vom Durchschnitt im jeweiligen Index abweicht. Diese Zahl wird mit der Wertschaffungskennziffer multipliziert und auf ein Maß von 0 für die schlechteste und 100 für die beste Firma umgerechnet.



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