Freitag, 31. März 2017

Gazprom Frostige Oase

Innenansichten der größten Gasfirma der Welt. Gazprom ist so ziemlich das einzige, was in Rußlands Krisenwirtschaft richtig funktioniert.

Gleißendes Weiß bedeckt alles. Wie ein strahlendes Leichentuch. Eisiger Wind verwirbelt den feinen Schnee, der Horizont verschwimmt. Ist das noch das Ende der Welt oder schon wieder der Anfang?

Ausgerechnet hier, wo die Geologie über Wachstum und Wohlstand entscheidet, ist Erde nicht zu greifen. Wer den Boden von Mütterchen Rußland riechen will, muß zuvor Väterchen Frost besiegen und sich durch die dicke Eisschicht bohren.

Endlich Ruhepunkte für das umherirrende Auge. Die Siedlung Jamburg rückt näher. Strommasten spicken die Ebene. Die hellgrauen Rohrleitungen wirken wie nebeneinandergelegte Schnürsenkel; die Abfackelflammen der Gasaufbereitungsanlage UKPG-1B – seltene Tupfer in der farblosen Weite.

In der härtesten Phase des Winters müssen die Gasmänner (in Rußland: Gasowiki) den flüchtigen Stoff bei minus 50 Grad aus der Tiefe holen. Über neun Monate zieht sich der Winter hier hin, 150 Kilometer nördlich des Polarkreises.

Immer noch angenehmer, als im kurzen sibirischen Sommer zu schuften: Dann ist die Gegend ein einziger Sumpf, Lebensraum für Myriaden von Mücken, vor denen Rentiere und Nomaden in höhere Gefilde fliehen.

Wer in dieser Extremzone ausharrt, wird Fatalist sein. Oder an göttliche Fügung glauben. Gern schildern die Gasowiki ihre Sicht der Gas-Genesis. "Als Gott den Rohstoff über die Welt verteilen wollte, sind ihm über Sibirien die Hände erfroren", sagt Alexander Raikewitsch, Chefgeologe in Jamburg, "und da hat er es fallenlassen – all das Gas."

Mit 1170 Sonden haben sie das Gestein angestochen. Wieviel Gas noch unter dem Permafrostboden der Tundra lagert – weiß der Himmel. "Das hier ist die Oase", sagt Raikewitsch, "die uns zu Sowjetzeiten immer versprochen wurde."

Kronjuwel und Krake

Diese Erkenntnis gilt nicht nur für die ertragreiche Einöde am Polarkreis, sondern auch für den Konzern, in dessen Namen das alles hier geschieht: Gazprom (deutsch: Gasindustrie), die größte Gasfirma der Welt. In einer Zeit, in der die Wirtschaft am Boden liegt, in der die einstige Supermacht gelegentlich zur Ohn-Macht zu degenerieren scheint, muß allein der Gasgigant als Inkarnation russischen Selbstwertgefühls herhalten.

Das 1993 teilprivatisierte ehemalige Gasministerium der UdSSR fördert mehr des begehrten Wärmespenders als sämtliche amerikanischen Energieriesen zusammen: 550 Milliarden Kubikmeter pro Jahr, US-Multi Exxon kommt dagegen nur auf bescheidene 60 Milliarden.

Gazprom ist, natürlich, das größte Unternehmen des Landes; klar, größter Steuerzahler; selbstredend, größter Devisenbringer – und so ziemlich das einzige, was in Rußland halbwegs reibungsarm funktioniert. In Deutschland, seit Jahren wichtigster westlicher Gashandelspartner Inniges Verhältnis, weiß man die Ausnahmestellung zu würdigen. Gazprom? Herbert Detharding, Chef des deutschen Partners Wintershall, ergeht sich im übersteigerten Superlativ: "Eine der allergrößten und allerwertvollsten Firmen der Welt."

Was Gazprom genau ist, läßt sich kaum in einen einzigen Begriff pressen. Mal ist bewundernd vom "Kronjuwel" ("Financial Times") oder "Schweizer Uhrwerk" ("Forbes") die Rede, dann gilt der Konzern, der sich selbst nüchtern als "multinationaler Komplex" apostrophiert, als angsteinflößender "russischer Krake" ("Die Zeit"). Gazprom scheint so schwer faßbar wie der Stoff, den es produziert, so mysteriös wie eine russische Matrjoschka-Puppe, die mit jeder Enthüllung nicht kleiner, sondern größer und unförmiger wird.

Dabei sollte es vor allem eines werden, predigen westliche Wirtschaftsberater unablässig: ein stinknormales Unternehmen.

Fernziel Shareholder Value

Nur, das wird so schnell nicht gehen. Der Koloß, schreibt die US-Investmentbank Salomon Smith Barney, stehe vor der "größten Bwährungsprobe" seit seiner Privatisierung. Rem Wjachirew (64), seit sieben Jahren an der Gazprom-Spitze, ist jetzt gefordert. Er muß:

  • politische und fiskalische Begehrlichkeiten seines Hauptaktionärs, des russischen Staates, abwehren;


  • den Konzern durch eine angespannte Finanzlage mit Milliardenverlusten und Rekordverschuldung lavieren;


  • den Forderungen von Kreditgebern und Börsianern nach mehr Transparenz und Effizienz nachkommen.
Schweren Schrittes tapst der Goliath ins Shareholder-Value-Zeitalter.

Zwar ist Gazprom seit 1996 am Aktienmarkt präsent. Russen können an der Moskauer Börse Anteile kaufen; Ausländern bleiben die American Depositary Receipts (ADR) vorbehalten, die unter anderem in New York und Frankfurt den Kurszettel füllen. Insgesamt besitzen ausländische Investoren knapp 5 Prozent des Unternehmens (siehe Graphik).

Der Kapitalmarkt spiegelt nicht annähernd den wahren Wert der Firma. Die Papiere notieren nach kurzem Höhenflug wieder in der Nähe ihres Einstandskurses. Einer ADR-Börsenkapitalisierung von rund 25 Milliarden Dollar Anfang Mai steht ein Buchwert zwischen 70 und 100 Milliarden Dollar gegenüber, je nachdem, wie hoch die Gasreserven geschätzt werden.

Seit zwei Jahren arbeitet Wjachirew am Umbau des behäbigen Kolosses. Die Zentrale soll einmal, nach westlicher Holdingmanier, vier autonome Einheiten steuern.

Die Auslandsaktivitäten sind bereits in der Tochter Gazexport gebündelt. Demnächst sollen Produktion und Transport getrennt werden.

Und im Inland sorgt die neue Gesellschaft Mezhregiongaz dafür, daß Rechnungen auch wirklich bezahlt werden, zur Not wird das Gas abgesperrt. Seitdem Wjachirew auf diese Weise Druck ausübt, stieg die Cash-Quote von 12 auf 17 Prozent, wird nur noch ein Drittel statt zuvor der Hälfte mit Waren – Gas gegen Gurken – beglichen.

Rund 170 Betriebe, die nicht zum Kerngeschäft zählen, hat er aussortiert, weitere sollen folgen. Innerhalb von zwei Jahren will Rem – der Name steht für Revolution, Engels und Marx – auf diese Weise fast jeden Dritten der 350 000 Mitarbeiter von der Lohnliste streichen. Ein hehres Ziel, das kaum überprüft werden kann.

Wie Bayer in Leverkusen

Außenstehenden fällt es schwer, den Geschäftsbetrieb zu durchschauen. Zwar läßt der Konzern seine Bilanzen auf Druck der Gläubiger von Price Waterhouse nach International Accounting Standards (IAS) testieren.

Viele Fragen bleiben allerdings offen. Wie werthaltig ist das Anlagevermögen wirklich? In welchem Umfang hängt die Performance von der Steuerwillkür des Staates ab? Und: Wieviel Erlöse aus dem Gasverkauf im Ausland verschwinden auf Schweizer Konten?

Einen tiefen Einblick in das dichte Beteiligungsgeflecht Staat im Staate hat wohl nur der engste Führungskreis in der Moskauer Namiotkinstraße. Von dort, aus einer abgeschotteten Trutzburg, wird der omnipräsente Moloch gelenkt.

Das Wahrzeichen von Gazprom-City, wie das mehrere Hektar große Areal genannt wird, ist die protzige Konzernzentrale: über 30 Stockwerke aus Basalt, Glas und Aluminium, für rund 150 Millionen Dollar gen Himmel gestreckt. Gitter umzäunen den Komplex, in dem es für 2000 Gazprom-Zentralisten allerlei Vergnügliches gibt wie Bars, Schwimmbäder oder Shoppingcenter. Hinter den Eingangsschleusen mit Chipkartenleser und Drehkreuz reckt ein Marmor-Prometheus seine Flamme empor, weltkugelförmige Lampen vermitteln globalen Machtanspruch.

Der Prunk ist gleichsam amtlich abgesegnet. Der Großaktionär erwartet Gegenleistungen. Die enge Symbiose zwischen Politapparat und Konzernleitung, so unangreifbar sie macht, erweist sich zugleich als Fessel.

Wo hört Gazprom auf, wo fängt der Staat an?

In der Region verwischen die Konturen. Was Bayer für Leverkusen oder VW für Wolfsburg, diese Rolle des sozialen Korrektivs nimmt die Firma für ganz Rußland ein.

In Westsibiriens Kreisstadt Nadym lebt nahezu die komplette Kommune vom Geld des Megakonzerns. Der Bürgermeister ist ein Ex-Gazprom-Manager. Der stellvertretende Generaldirektor der Regionalgesellschaft Nadymgazprom sitzt im Stadtparlament und leitet dort – was sonst – die Budgetkommission.

Kann ein solch staatstragendes Gebilde zigtausend Leute entlassen? Es darf vielleicht nicht, aber es muß.

Selbst in Jamburg, an der kalten Kante der Welt, haben sie den neuen Wind schon ein wenig zu spüren bekommen. Rund 11 000 Leute arbeiten dort, im Gefolge der Rubelkrise wurden 2000 Arbeitsplätze abgebaut.

Die Gasowiki wohnen in sogenannten Modulen. Das sind auf Stelzen errichtete, miteinander verbundene Blocks samt Gemeinschaftstrakt mit Lebensmittelladen, Hantelhalle und Bibliothek – damit ja keiner, nur so zum Vergnügen, vor die Tür muß.

Ausflüge in die Umgebung läßt man lieber, die nächste menschliche Ansammlung ist 250 Kilometer entfernt. Einen Monat Arbeit, danach vier Wochen per Flugzeug in die Heimat, das ist der normale Rhythmus – ein permanenter Akklimatisierungsstreß.

Gleichwohl sehnen sich viele nach einem Jamburg-Job. Der Durchschnittslohn lag 1998 bei 8000 Rubeln im Monat, mehr als Wissenschaftler in Moskau verdienen.

Überall schimmert er durch, der eingebrannte Stolz auf die Autarkie. Mangelwirtschaft? "Wir haben doch alles hier", sagt Geologe Raikewitsch.

Die 87 Jamburger Klinikdoktoren können für ihre Operationen besseres Gerät nutzen als so mancher Moskauer Prominentenarzt. Das Kühlhaus der Siedlung – Stollengänge, die in den Permafrostboden getrieben wurden – faßt unter anderem 2000 Tonnen Obst und Gemüse, 600 Tonnen Kartoffeln. Jährlich 20 000 Liter Jamburg-Pils werden in der ortseigenen Brauerei aus Ob-Wasser und österreichischem Hopfenpulver gemischt.

Kurzer Draht zum Präsidenten

Was nicht selbst produziert werden kann, muß teuer mit dem Flugzeug oder im Sommer flußabwärts mit Schiffen herbeigeschafft werden. Allzu viele Jamburgs kann sich Gazprom derzeit nicht leisten. Die aktuelle Finanzlage bietet wenig Raum für solche Eskapaden.

Die Exportpreise, die an den Ölpreis gebunden sind, rutschten im vergangenen Jahr um ein Viertel; überdies wurden die Inlandskunden von der russischen Wirtschaftskrise gebeutelt. Gazprom wird folglich für 1998 mehrere Milliarden Dollar Verlust ausweisen, den ersten in der noch jugendlichen Firmengeschichte. Auch 1999, schätzen Analysten, kommt der Konzern noch nicht aus den Miesen (siehe Graphik Seite 124).

Die Gazprom-Manager müssen kürzertreten. Etliche Projekte haben sie hintangestellt; nur das Nötigste wird vorangetrieben, wie die Jamal-Pipeline, eine zweite Fernleitung nach Westeuropa für zig Milliarden Dollar.

Um den Schlaf bringt das alles die Genossen nicht. Zwangsläufig kommen bessere Tage.

Der Ölpreis steigt wieder, das Entgelt für Gas zeitverzögert mit. Und Gazprom hockt schließlich auf gigantischen Reserven, wird immer noch fleißig Gas aus dem Boden holen, wenn sich der Stoff bei Konkurrenten in Norwegen oder Britannien längst auf ewig verflüchtigt haben wird.

Solche Aussichten fördern Souveränität und Selbstbewußtsein. Wjachirew, glauben die Russen, wird es schon richten.

Rund wie der Globus, aus dem er das Gas herausdrückt, strahlt der kleine, gedrungene Mann in die Welt. Mister Gazprom, der sich gern als bodenständiger Familienmensch geriert, herrscht nahezu unumschränkt.

Jede wichtige Vorlage muß über seinen Schreibtisch, jede Auslandsreise zeichnet er ab. Um sich herum hat der diplomierte Explorationsingenieur die Sibirien-Connection plaziert, eine Handvoll gleichgesinnter ehemaliger Techniker und Pioniere, jeder im Rang eines stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden. Der Aufsichtsrat, in dem Staatsvertreter, Wjachirew selbst und weitere Gazprom-Manager sitzen, übt keine wirksame Kontrolle aus. Entscheidend für die Geschicke des Unternehmens ist vielmehr, wie kurz gerade der Draht in den Kreml ist.

Im Moment kann Wjachirew kaum klagen.

Anfang April sicherte Präsident Boris Jelzin auf absehbare Zeit das Gasmonopol und verbot zugleich die Zerschlagung des Konzerns. Der Auslandsanteil wurde auf 20 Prozent fixiert, der Staat muß mindestens 35 Prozent der Aktien halten.

Im Februar hatte Wjachirew der Regierung eine günstige Steuerregelung abgerungen. Die zunächst geplante Exporttaxe entfällt, die Abgabe auf inländisches Gas wird gekürzt.

Mit Finesse hat der Gasmanager der Duma ein neues Investitionsgesetz nach internationalem Standard abgetrotzt. Das Vertragswerk soll Schub in Explorations-Joint-ventures bringen.

Beharrlich versucht Wjachirew, seinen Führungszirkel politfrei zu halten. Weil ihm PR-Vorstand Sergej Zwerew, fremdgesteuert von politischen Interessengruppen, zu stark agitierte, hat er Ende 1998 fast sämtliche Öffentlichkeitsarbeiter gefeuert – Zwerew kündigte vorsichtshalber von sich aus.

Jeder möchte gern an die Spitze

Trotz seiner imposanten Machtstellung spekulieren russische Medien immer mal wieder über eine Ablösung Wjachirews. Meist steckt Wunschdenken dahinter: Es gibt im Moskauer Establishment kaum jemanden, der nicht gern an die Gazprom-Spitze rückte.

Der Job ist einträglich: Gazprom-Topmanager besitzen in der Regel gleich mehrere üppig ausgestattete Domizile – etwa in Moskau und in Sochi an der Schwarzmeerküste –, fahren schicke Autos und horten wohl auch fleißig Geld auf Auslandskonten.

Wjachirews Gegner werfen ihm vor, eine Art Dynastie errichten zu wollen. Vor drei Jahren hatte er seinen Sohn Juri als Geschäftsführer beim deutschen Joint-venture-Partner Wingas untergebracht, mittlerweile wurde der Filius zum Generaldirektor von Gazexport befördert.

Für Asien ein Gazprom II

Schließlich wird Wjachirew unterstellt, daß er gegen die Rückkehr des ehemaligen Gazprom-Chefs Wiktor Tschernomyrdin intrigiere. Der Ex-Ministerpräsident, langjähriger Weggefährte Wjachirews, soll auf der Hauptversammlung Ende Juni als Abgesandter des Staates in den Aufsichtsrat rücken.

Am bulligen Gazprom-Boß prallen solche Anwürfe ab. Wjachirew weiß, er hat genügend Rückhalt und kann sich zudem auf seine Gefolgschaft verlassen. Auf Juri Komarow zum Beispiel, den Geschäftspartner respektvoll als "das Gehirn" Gazproms bezeichnen. Der Außenhandelsfachmann, der zu Sowjetzeiten Atomkraftwerke verkaufte, stieg zu Jahresbeginn in den Vorstand auf.

Der schmallippige, reserviert wirkende Mann aus Nowosibirsk sitzt an einer Schaltstelle. Sein Ressort: Auslandsbeziehungen mit Staaten, die über Devisen verfügen. Komarow, der Marktwirtschaft bei der Wingas lernte, hat wichtige Lieferverträge verhandelt, bei Geldgebern erfolgreich um Milliardenkredite geworben und die Auslandsstrategie in weiten Teilen entworfen.

Die Zukunft Gazproms liegt – noch – in Europa. Schon jetzt hat der Konzern ein Viertel des europäischen Markts erobert, auf dem er im vergangenen Jahr rund acht Milliarden Dollar verdiente. Bis 2010, schätzt die Investmentbank Morgan Stanley Dean Witter, wird sich das Exportvolumen nahezu verdoppeln, vor allem wegen des rasant wachsenden türkischen Bedarfs.

Aber längst bastelt Komarow an einer Art Gazprom II. Wenn Europa gesättigt sein wird, wollen die Russen über ein zweites riesiges Leitungsnetz in Asien expandieren. Vom sibirischen Jamburg aus ist es auch nicht weiter nach China als nach Frankfurt/Oder.

Ob Chinesen, Türken oder Deutsche – dem Geologen Raikewitsch ist das einerlei. Wer auch immer ihn besucht, am frostigen Rand der globalen Ökonomie, um nachzusehen, wo das Gas herkommt, das Tausende Kilometer weiter seine Heizkörper erwärmt, ist willkommen.

Seit 1977 arbeitet er nun schon in dieser unwirtlichen Gegend. 1987 holte er seine Familie in die Nähe. Papa, fragte ihn seine Tochter damals, wann kommt das Ende der Welt? Wenn du geradeaus gehst und siehst irgendwann nichts mehr, hat er geantwortet.

Seine Familie hielt es nur ein Jahr aus. Erzählt er, schließt die Augen für einen Moment, hebt das Wodkaglas: "Sa nas (auf uns), sa was (auf euch), sa gaz" – auf das Gas.

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