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05.12.2007
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Smart cdi

City-Hopper

Von Michael O. R. Kröher

2. Teil: "Da tut der Rücken noch nicht weh"

Dann begutachtet er das Interieur. Die großen, bequemen Sitze geben exzellenten Halt, allerdings fehlt eine Lordosestütze. "In einem so ausgeprägten Stadtwagen fährt man nicht länger als eine Stunde", relativiert Braun das Defizit. "Da tut der Rücken noch nicht weh."

mm-Tester Braun und der Smart cdi: "Das Motörchen verschafft sich ja ordentlich Gehör"
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Gulliver Theis

mm-Tester Braun und der Smart cdi: "Das Motörchen verschafft sich ja ordentlich Gehör"

Der Kleinwagen bietet genug Kopffreiheit selbst für Brauns 1,94 Meter Körpergröße, der Fußraum reicht auf der Fahrerseite für ihn gerade noch aus.

Allerdings hält er den Höhenunterschied zwischen Gas- und Bremspedal für zu groß. Die Klimaanlage "arbeitet tadellos", das Wischerfeld auf der großen Frontscheibe "ist optimal", urteilt der Herrenausstatter. Indessen fühlt er sich "als Ästhet empfindlich gestört von der Konfettitapete" aus Plastikstoffbezug, die den Smart innen auskleidet. Und: Wo ist der Anschluss für einen MP3-Player, wo die Freisprechanlage?

Bis zur Rückkehr zum braunschen Stammgeschäft in der Hamburger City springt die grobe Tankuhranzeige nicht ein weiteres Mal nach unten. Der Spritverbrauch ist am Ende der Testfahrt zwar höher, als vom Werk angegeben, doch die Abweichung hält sich in Grenzen.

"Damit ist der neue Smart Diesel wahrscheinlich die logische Anschaffung für jeden verantwortungsvollen, umweltbewussten Autofahrer, der in die Innenstadt pendeln muss", bilanziert Lars Braun. Er selbst fährt im Sommer meist mit einem Motorroller zur Arbeit.

Mit einem Grundpreis von 13.300 Euro, kritisiert der Kaufmann, sei der Zweisitzer jedoch "alles andere als ein Schnäppchen". In jedem Fall sehr viel teurer als Brauns Roller.


Steckbrief

mm-Kritik: Unter realistischen Alltagsbedingungen konsumierte der Smart cdi 4,9 Liter Diesel auf 100 Kilometer, deutlich mehr als im Prospekt angegeben. Somit ist auch der CO2-Ausstoß höher.

Die größeren Außenmaße des Neuen kommen vor allem dem Kofferraum zugute. Der schluckt jetzt das Wochenendgepäck von zwei Insassen. Die Grundausstattung ist mager, die Liste der Extras lang - und die Aufpreise sind erheblich.

Technik: Drei-Zylinder-Turbodiesel mit 45 PS/33 kW; Spitze: 135 km/h.

Preis (Modell Passion): ab 13.300 Euro

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