Von Dietmar Palan und Ulric Papendick
Ein von Professor Reinhart Schmidt (Universität Halle) und manager magazin entwickeltes Verfahren vergleicht die Gehälter der Konzernchefs mit ihrer Leistung.
Bezüge des Vorstandschefs: Die Daten stammen entweder aus den Geschäftsberichten oder werden, sofern sie nicht veröffentlicht wurden, von Gehaltsexperten berechnet. Dabei wird davon ausgegangen, dass ein Konzernlenker das 1,75fache des Gehalts eines einfachen Vorstands verdient. Bezüge in anderen Währungen werden zum Jahresdurchschnittskurs in Euro umgerechnet.
Eigenkapitalrendite (EKR) und Total Shareholder Return (TSR):
Professor Reinhart Schmidt (Universität Halle) und Professor Joachim Schwalbach (Humboldt-Universität Berlin) ermitteln die EKR als Prozentsatz des Firmengewinns auf das Eigenkapital, sowie den TSR als Wertentwicklung der Aktien einschließlich Dividende. Von beiden Kennziffern werden die Eigenkapitalkosten abgezogen, da ein Konzern erst dann Werte für die Aktionäre schafft, wenn seine Erträge über der Rendite einer risikoadjustierten vergleichbaren Anlage liegen.
"Pay for Performance"-Indikator: Die Kennzahl vergleicht die Gehälter der Topmanager mit ihrer Leistung, gemessen an EKR und TSR. Entsprechend dem Verhältnis, mit dem diese beiden Kennziffern üblicherweise in die Gehaltsfindung eingehen, werden EKR und TSR bei der Berechnung des "Pay for Performance"-Indikators im Verhältnis zwei zu eins gewichtet.
© manager magazin 7/2007
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