Von Eva Buchhorn und Jonas Hetzer
Mehr Konstanz im Depot: Worauf bei Fondsinvestments zu achten ist
Risikofaktor Mensch meiden: Aktienfonds mit ihren breit aufgestellten Portefeuilles gelten als ideales Instrument zur Risikostreuung. Doch nur einer Minderheit der Manager gelingt es, dauerhaft den Gesamtmarkt zu toppen. Lediglich ein knappes Drittel aller global anlegenden Aktienfonds konnte seit 1995 stärker zulegen als das Börsenbarometer MSCI Welt. Und ob deren Manager auch künftig überzeugen, weiß niemand. Mit so genannten Indexfonds, die eines der gängigen internationalen Börsenbarometer nachbilden, sichern sich Anleger eine Wertentwicklung, die im Gleichklang mit den Märkten verläuft, und sie vermeiden es, den Fehlern eines Fondsmanagers zum Opfer zu fallen.
| *in Prozent pro Jahr; **weniger als 3 Jahre angeboten. Quelle: Feri |
Regelmäßig anlegen: Um nicht in Versuchung zu geraten, in Boomzeiten zu viel und in Baissephasen wegen der miesen Stimmung zu wenig oder gar nicht zu investieren, sollten Anleger regelmäßig einen fixen Betrag auf die Seite legen. Bei fallenden Kursen werden so automatisch mehr Fondsanteile gekauft als bei steigenden Kursen - der Anleger läuft also nicht der Herde hinterher und kauft zum langfristigen Durchschnittspreis, nicht zu Höchstkursen. Der Effekt solcher Sparpläne: Das Vermögen wächst relativ konstant, auch wenn die Anteilspreise eines Fonds schwanken. Der Fonds "Balzac World Index" etwa notierte Ende August 2000 zum Höchstpreis von 173 Euro, um dann bis Ende März 2003 auf 79 Euro zu fallen. Anleger, die von Anfang 1999 bis Ende Oktober 2005 monatlich investierten, zahlten für ihre Anteile im Schnitt 117 Euro und verzeichneten trotz des Auf und Abs einen fast stetigen Vermögenszuwachs.
© manager magazin 1/2006
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