So viel ist klar: Wer aufsteigen will, muss fachlich top sein. Und dass man in einem Bewerbungsgespräch nicht den Fehler eines Kandidaten aus der RTL-Quizshow "Der Schwächste fliegt" wiederholen sollte, ist ebenfalls klar: Der hatte, als er nach einem römischen Kriegsgott gefragt wurde, der den gleichen Namen trug wie ein bekannter Schokoriegel, "Snickers" geantwortet statt "Mars".
Bewerbungsdreiklang: Inhaltlich dreht sich das Gespräch in der Regel um die Fragen "Was kann der Kandidat?", "Was will er?", "Was ist er für ein Typ?"
Bescheid wissen wird schnell zum entscheidenden Faktor in einer Situation, in der die einfache Regel gilt: Jener Bewerber gilt als dumm, der nicht weiß, was sein Gegenüber weiß.
Der Erfolg einer Einstellungsrunde steht und fällt mit der richtigen Vorbereitung. Je mehr ein Kandidat über das Unternehmen und sein Wettbewerbsumfeld weiß, desto besser wird das Gespräch verlaufen. Wer gar Vorlieben oder Eigenarten seines Gesprächspartners kennt, wirkt sympathisch und schafft eine vertraute Atmosphäre.
Inhaltlich dreht es sich in der Regel um die drei Kernthemen Kompetenz, Leistungsmotivation, Persönlichkeit. Was kann der Kandidat? Was will er? Was ist er für ein Typ?
Merkwürdigerweise schaffen es viele Bewerber nicht, diesen Dreiklang so vorzutragen, dass ihre Talente zur Geltung kommen. "Viele Manager können zwar eine Menge, haben aber große Schwierigkeiten, sich selbst fokussiert zu präsentieren", sagt Bewerbungsberater Uwe Schnierda (41). Mit anderen Worten: Was Führungskräften im Job gelingt, die Konzentration auf das Wesentliche und der Einsatz individueller Stärken, geht bei der Selbstvermarktung für einen neuen Job oft gründlich daneben.
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