Von Eva Müller
Wo gibt es Karten für die U. S. Open in New York? Welche Nummer hat der Pannendienst von Ferrari? Natürlich können Sie diese Informationen nach längerer Suche Ihrem Handy entlocken. Aber wozu gibt es die VIP-Taste? Ein Druck genügt, und schon meldet sich eine freundliche Stimme, nimmt Ihren Wunsch entgegen und ruft wenige Minuten später zurück. Voilà, die Lieblingszigarren werden umgehend ins abgelegene Tagungshotel geliefert.
Ein virtueller Privatsekretär steht jedem zur Verfügung, der ein Mobiltelefon der Nokia-Tochter Vertu erwirbt. Der Concierge-Service ist Teil des VIP-Status, den der Käufer des exklusiven Geräts automatisch in Anspruch nehmen darf - vorerst sogar kostenlos.
Chefdesigner Frank Nuovo hat für das exquisite Handy nur edelste Materialien gewählt. Das Gehäuse fertigt ein Schmuckhersteller entweder aus Edelstahl, Platin, Gelb- oder Weißgold. Die Vorderseite besteht aus Saphir-Kristallglas, die Tasten sind auf Rubinen gelagert. Die rund 400 Einzelteile werden in stundenlanger Handarbeit zusammengefügt.
Für so viel Noblesse sind 24.000 Euro für die Platinversion ein Schnäppchen. Die günstigste Variante aus Edelstahl ist sogar schon für 6000 Euro zu haben. Die Modelle in Weiß- oder Gelbgold gibt es für 16.000 beziehungsweise 14.000 Euro.
Wenn Sie zum Handy-VIP aufsteigen wollen - die kommunikativen Schmuckstücke sind bei ausgewählten Juwelieren erhältlich. Zum Beispiel bei Huber in München, Bucherer in Berlin oder Bramfeld & Gutruf in Hamburg.
© manager magazin 10/2002
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