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14.07.2008
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Carlofts
Mit dem Auto ins Wohnzimmer

Urbanes Wohnen ist toll, aber wohin mit dem Auto? Soll man den Ferrari in der Tiefgarage ungesehen verstauben lassen? Für alle, die ihrem vierrädrigen Liebling ganz nahe sein möchten, entstehen im Berliner Ex-Szeneviertel Kreuzberg Carlofts. Dort kann das Auto auf die Etage mitkommen.

Berlin - In Berlin können Autofreaks bald mit ihrem Wagen fast direkt vor die Wohnzimmer-Couch fahren. Im ehemaligen Szenestadtteil Kreuzberg entstehen derzeit am Paul-Lincke-Ufer in den gleichnamigen Höfen nach Angaben des Bauherren die ersten Carlofts. Dabei handelt es sich um Wohnungen, die den Parkplatz in jeder Etage direkt vor der Tür haben. Vornehm nennt sich das Carloggia.

Die Idee hatte Architekt Manfred Dick, der sich diese nach eigenen Angaben auch patentieren ließ. Diese Art gemeinsam mit dem Auto zu wohnen sei inzwischen sowohl national als auch international gefragt. In wenigen Jahren werde Carloft "eine selbstverständliche Lösung im Wohnungsbau" sein, sagte Dick am Donnerstag bei der Vorstellung des Autolifts.

Von den insgesamt elf Lofts mit einer Fläche zwischen 224 und 540 Quadratmetern seien bereits sechs verkauft, sagte der Geschäftsführer der CarLoft GmbH, Johannes Kauka. Als Zielgruppe kommen jedoch nicht nur Autoliebhaber in Frage. Auch für Familien und ältere Menschen sei der Komfort des "Direkt-vor-der-Wohnung-Parkens" interessant. Die ersten Eigentümer sollen voraussichtlich Ende 2008 einziehen.

Schallschutz und Auto-Lift

Die Preise für die Wohnungen beginnen ab 486.000 Euro; das Penthouse mit Terrasse, Garten und Wasserfläche harrt für den Preis von gut 1,6 Millionen Euro noch eines Käufers, ebenso eine Luxuswohnung im Obergeschoss, die eine knappe Million Euro kosten soll und ebenfalls mit einer "Wasserfläche mit Sitzbereich" ausgestattet ist.

Für den Transport der Autos wurde speziell ein Lift entwickelt, in den der Wohnungseigentümer direkt von der Straße fahren kann. Ein Transponder erkennt dann sogleich, in welche Etage der Fahrer möchte. Dort angekommen, braucht man nur noch direkt vor die Wohnung zu rollen. Danach können die Bewohner durch eine große Glasscheibe vom Wohnbereich aus ihr Schmuckstück betrachten - Tag und Nacht.

Durch modernen Schallschutz höre man auch nicht, wenn der Nachbar seinen Wagen startet. Diese unmittelbare Nähe zur Etagenwohnung sei weltweit bislang einzigartig, sagt der Architekt. Außerdem gehört zu jeder Wohnung auch ein Etagengarten von 40 bis 60 Quadratmetern. Auf jeder Etage befinden sich sozusagen zwei Einfamilienhäuser, erläutert Dick. Man müsse also dafür nicht mehr "an den Stadtrand ziehen". Auch ein Zweitwagen sei bei der zentralen Lage mitten in der Stadt überflüssig.

Marion Schierz, ddp

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