Zu Hause sind LEDs nicht nur in Wohnleuchten sinnvoll. "Um Stolpergefahren zu verringern, können zum Beispiel in die Setzstufen von Treppen LEDs als Orientierungs- und Markierungslicht eingebaut werden", sagt Spillmann. Auch in Treppengeländern könne LED-Licht Orientierung bieten. "Mit welcher Farbe die kleinen Dioden leuchten, hängt von Art und Zusammensetzung des Halbleitermaterials ab", fügt Markus Rademacher hinzu. Die ersten LEDs waren rot, dann kamen gelb und grün hinzu. Heute gibt es LED-Licht nach Angaben der FGL zudem noch in Weiß, Blau und Bernsteingelb.
"Möbel werden häufig schon mit LED-Licht beleuchtet", fügt Ursula Geismann vom Verband der Deutschen Möbelindustrie in Bad Honnef (Nordrhein-Westfalen) hinzu. In Kleiderschränken etwa sei die kompakte Bauform der LEDs von Vorteil. Mit dem Infrarot-und UV-freien Licht ließen sich zudem empfindliche Stoffe und Materialien aus kurzer Entfernung beleuchten. Das Licht könne auch dazu verwendet werden, gläserne Möbel farbig wirken zu lassen.
Bereits ein "Möbel-Klassiker" ist das mit LED-Licht beleuchtete Schrankmodell "EO" des Herstellers Interlübke in Rheda-Wiedenbrück, sagt Geismann. Im Inneren dieses Schranks befinden sich rote, blaue und grüne LEDs. Indem mit der Fernbedienung die Anteile der Grundfarben der LEDs verändert werden, könne der Schrank in annähernd jeder Farbe beleuchtet werden. Dies ermögliche dem Besitzer, das Licht der jeweiligen Stimmung und Wohnatmosphäre anzupassen.
Stephanie Hoenig, dpa
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