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15.04.2009
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Philips Senseo
Rückrufaktion - so geht's

Von Maren Hoffmann

Bei Philips laufen die Leitungen heiß: Eine Million Kunden sind von der Rückrufaktion der Kaffeemaschine Senseo betroffen. Bei verkalkten Geräten kann im schlimmsten Fall der Boiler bersten. manager-magazin.de sagt, welche Geräte repariert werden müssen und wo man sie meldet.

Hamburg - Seit Mittwochmorgen ist eine eigene Website für die Rückrufaktion der Senseo-Kaffeemaschinen online, auch eine kostenfreie Hotline ist eingerichtet - aber dem Ansturm besorgter Kaffeetrinker ist das System bei Philips Chart zeigen noch nicht ganz gewachsen.

Senseo: Millionen Geräte mit Sicherheitsrisiko
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AP

Senseo: Millionen Geräte mit Sicherheitsrisiko

Bei den betroffenen Geräten kann, wenn eine starke Kalkablagerung und ein elektrischer Defekt zusammentreffen, durch einen starken Druckanstieg der Boiler bersten und Verbrühungen verursachen; auch kann das Gehäuse Risse und damit verletzungsträchtige scharfe Kanten bekommen. Philips hat weltweit 25 Millionen Kaffeemaschinen der Marke Senseo verkauft. Allein in Deutschland sind es fünf Millionen; eine Million dieser Geräte sind von dem Rückruf betroffen. In der Quartalsbilanz hat Philips 30 Millionen Euro für die Aktion ausgewiesen.

Laut Philips-Sprecher Klaus Petri haben sich in Deutschland bisher fünf Kunden gemeldet, bei denen das Problem auftrat. Ernsthafte Verletzungen habe es nicht gegeben, lediglich leichte Verbrühungen und Kratzer durch Gehäuserisse seien aufgetreten.

Vorm Registrieren in den Warteraum

Mehrere Hundert Mitarbeiter sind laut Petri an der Senseo-Hotline 0800-6648301 eingesetzt. Wer dort derzeit anruft, braucht allerdings Glück und Geduld - mehr als ein Besetztzeichen ist kaum zu hören. Auch auf der Rückrufwebsite www.reparatursenseo.de stauen sich die Wartenden, die ihre Maschine registrieren lassen wollen. Derzeit landet man nur in einem Warteraum, in dem man die Registrierung vorbereiten kann.

Immerhin kann man dort abfragen, ob die eigene Maschine überhaupt betroffen ist - das ist dann der Fall, wenn sie zwischen Juli 2006 und November 2008 hergestellt wurde und eine der Typenbezeichnungen HD7805, HD7810, HD7811, HD7812, HD7814, HD7816, HD7820, HD7822, HD7823, HD7824, HD7830, HD7832, HD7841 und HD7842 aufweist. Diese Nummer und das Produktionsdatum finden sich auf der Unterseite des Geräts.

Bis alle Anfragen abgearbeitet seien, werde es "mit Sicherheit etliche Wochen dauern", so Petri. Ist die Maschine registriert, soll es für den betroffenen Kunden innerhalb von fünf Tagen ein Entkalkungsset geben. "Wenn die Maschine entkalkt ist, ist das Risiko nicht mehr vorhanden", so Petri, "dann kann man ganz entspannt Kaffee trinken."

Ab Mai will Philips dann Leerkartons ausliefern, in dem die Kaffeemaschinen zur Reparatur eingeschickt werden sollen. Dabei werde es allerdings aufgrund der begrenzten Werkstattkapazitäten zu Verzögerungen kommen, so das Unternehmen. "Wir gehen davon aus, dass wir Ihre Kaffeemaschine nach dem Eintreffen in unserer Reparaturwerkstatt innerhalb von zwölf Tagen repariert haben werden", heißt es auf der Seite.

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