Dienstag, 27. Juni 2017

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Heimkino Wenn Wohnzimmer zu Kinosälen werden

5. Teil: Audio-Ausgänge und Formate

Auch ein digitaler Audioausgang ist wichtig: Über ihn schickt das DVD-Gerät die Daten für den Surround-Klang an den Verstärker. Es gibt koaxiale sowie optische Ausgänge. Bei einer optischen Verbindung überträgt ein Glasfaserkabel das Signal. Bei der koaxialen Verbindung, die auch elektrisch genannt wird, übermittelt ein Cinch-Kabel die Informationen.

Festplattenrekorder mit DVD: Praktische Lösung mit zwei Geräten in einem
Optische Kabel sind knickempfindlicher und können "verstauben", wenn sie nicht abgedeckt werden. Dadurch kann es zu einem unsauberen Signal kommen. Dafür sind sie gegenüber elektromagnetischen Feldern unempfindlich.

Das ist die größte Schwäche von Koaxkabeln, die unter Umständen, etwa wenn sie über lange Strecken parallel zu einem Stromkabel verlaufen, ein Brummen erzeugen können. Im Normalfall liefern sie aber eine sichere Verbindung. Meist ist zwischen optischer und koaxialer Übertragung kaum ein Unterschied zu hören.

Mit den gängigsten Video-Speicherformaten DivX, XviD oder MPEG4 lassen sich Filmdaten Speicherplatz sparend komprimieren. Das ist besonders wichtig, wenn der Heimkinofan seine heruntergeladenen Filme aus dem Internet abspielen will. Nicht alle DVD-Geräte kommen mit diesen Formaten zurecht.

Mit welchen Fernsehern und Projektoren ein schönes leinwandgroßes Kinobild entsteht, erfahren Sie morgen im zweiten Teil. In Teil drei wird es um die Audiogeräte gehen, im letzten Teil um sinnvolles Zubehör.

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