Freitag, 16. November 2018

Photokina 2004 Spieglein, Spieglein ...

7. Teil: Die Revolution der digitalisierten Spiegel

Die Revolution der digitalisierten Spiegel

Die Dynax 7 Digital, mit DX-CCD-Sensor im APS C-Format und 6 Megapixeln brilliert mit ihrem Anti-Verwacklungs-System. Das bereits von der Dimage A1 oder A2 bekannte Anti-Shake- System befindet sich nicht wie bei anderen Kameras im Objektiv, sondern im Gehäuse selbst. Damit erspare man dem Kunden, mit jedem Objektiv neu gegen das Hand-Tremolo vorzusorgen, so der Sprecher. Zeitgleich zum geplanten Verkaufsstart Mitte November stellt Konica-Minolta außerdem noch zwei weitere, eigens für die 6,1-Megapixel-Kamera entwickelte, Objektive mit Brennweiten von 17-35mm so wie 28-75mm vor.

Das Geschäft mit den digitalen Spiegelreflexkameras boomt. Allein im ersten Halbjahr 2004 wurden in Europa 500 Prozent mehr Kameras dieser Art verkauft als im vergleichbaren Zeitraum 2003, teilt Marion Knoche, Divison-Managerin bei der Gesellschaft für Konsumforschung, gegenüber manager-magazin.de mit. Nach Angaben des Photoindustrieverbandes erwarte die Branche für Deutschland in diesem Jahr einen Absatz von über sieben Millionen Digital-, 1,36 Millionen Analogkameras und neun Millionen Memory-Cards. Außerdem sollen 13 Millionen Photohandys verkauft werden - dreimal so viel wie 2003.

Jedoch fallen die Gewinne weit geringer aus, als die gigantischen Verkaufszahlen vermuten lassen. Trotz der großen Qualitätssprünge der Produkte sinken die Preise. Ein Paradox, dass jedoch bereits aus dem Video- oder dem Musikmarkt bekannt ist.

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