Freitag, 24. November 2017

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Passen graue Haare zum Erfolgs-Outfit? Warum Silber goldrichtig ist

Graue Haare: Warum Silber goldrichtig ist
Fotos
REUTERS

"Silberrücken" heißt es bei den Gorillas. Der Begriff kennzeichnet die stattlichen, ausschließlich männlichen Primaten, deren silbernes Fell im Rücken Wahrzeichen einer gewissen Lebenserfahrung ist, die dem Fortbestand der Gruppe zugute kommt. Das silberne Ehrensymbol zeigt sich bei männlichen Gorillas mit einer durchschnittlichen Lebenserwartung von 35 bis 40 Jahren schon ab dem 12. Sommer.

Katharina Starlay
  • Copyright: Wala Heilmittel / Stephanie Schweigert
    Wala Heilmittel / Stephanie Schweigert
    Katharina Starlay ist Modedesignerin, Imageberaterin und Mitglied im Deutschen Knigge-Rat. In Vorträgen, Seminaren und individuellen Beratungen coacht sie rund um Kleiderstil und Businessknigge. Seit 2002 berät sie auch Unternehmen für deren Außenauftritt und entwickelt Stil-Leitfäden sowie Firmenkleidung. Sie schreibt Bücher und publiziert über Stilthemen: Starlay.de.

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Bei uns Menschen verhält es sich anders mit der Ehre, die selten als verdient empfunden wird, und erst langsam dringt das Bewusstsein an die Öffentlichkeit, dass silbernes Haar nicht nur reife Männer, sondern auch Frauen unglaublich gut aussehen lassen kann. Welche Gegebenheiten machen das depigmentierte Haar zum Attraktivitätsmerkmal?

Wie bei allen beginnenden Trends überwiegt zunächst die Begeisterung. Aber wie so oft verschleiert sie auch den Blick für den richtigen Weg, der zum Erfolg führt. Auf welche Weise ein Mensch im Haupthaar heller wird und ob das gut aussieht, entscheidet sich nämlich durch die Pigmente, die in seiner Erbanlage vorkommen und den Farbtyp bestimmen. Denn Grau muss noch lange kein Silber sein. Der Menschenaffe hat Glück: Sein schwarzes Haar bekommt im Alter einen schönen Ton. Deshalb heißt er ja auch Silberrücken und nicht Grauschatten.

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Der Stilcoach für Männer
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Frankfurter Allgemeine Buch, 230 Seiten, Oktober 2017, 17,90 Euro

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In der Regel können wir davon ausgehen, dass die Natur es richtig macht: Die Art, wie wir ergrauen, passt vom Farbton her zu Teint und Iris und sorgt so für ein harmonisches Bild von Haut-, Haar und Augenfarbe.

So sehen auch Perlgrau oder ein weiches Champagner-Grau schön aus, wenn die Haarfarbe gleichmäßig ist. Nur unterwegs dahin, während sich die Haarfarbe der jungen oder mittleren Erwachsenenjahre mit hellen Fäden mixt, kann die Wirkung unterschiedlich sein. Die schicke Pfeffer-Salz-Optik trifft nicht jeden.

Wie gelingt nun die Sexiness der hellen Haartracht?

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