Dienstag, 31. Mai 2016

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Wie Sie Dresscodes für sich nutzen Warum Sie auch im Job private Dresscodes brauchen

Private Dresscodes: So treten Sie immer stilsicher auf
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Katharina Starlay
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    Katharina Starlay ist Modedesignerin und Imageberaterin. Sie ist Mitglied im Deuschen Knigge-Rat und veröffentlicht außer ihren Büchern auch im eigenen Portal Stilclub.de. Als Stilcoach begleitet sie Einzelpersonen für mehr Erfolg in Beruf und Karriere. Seit 2002 berät sie auch Unternehmen für deren Außenauftritt und entwirft Firmenkleidung.

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"Kann uns die Dresscode-Diskussion nicht wenigstens im Privatleben verschonen?" werden manche jetzt denken. In Zeiten ständiger Erreichbarkeit sind die Grenzen aber fließend. In der neuen Arbeitswelt zwischen Homeoffice, lässigem Workflow am Baggersee und Videokonferenzen mit internationaler Zeitverschiebung zu nächtlicher Stunde ist nicht nur unser Beruf bei uns zuhause - wir sind auch als Privatmenschen oft im Beruf.

Spätestens wenn Weihnachtsfeiern oder kollegiale Freizeitgestaltung, Seminare und Teambuilding auf dem Plan stehen, kommt niemand mehr daran vorbei, den privaten Stil preiszugeben.

Die gesellschaftlichen Dresscodes stehen für Grandezza, den üppigen Auftritt.

Die Business-Dresscodes sind (scheinbar) omnipräsent: Jeder kennt sie, nicht alle können sie. Den smarten Weg durch die Kleiderordnung im Geschäftsleben finden Sie hier.

Die privaten dagegen sind schnell erklärt und meist genauso schnell vergessen: "Casual" steht für den rein privaten, informellen Umgang, also Pasta-Kochen mit Freunden, vielleicht noch den Kinobesuch und die Bewegung zuhause. Manche Leute allerdings sonnen sich in dem Gefühl, sich genau dort, in den eigenen vier Wänden, keine Mühe mit ihrer äußeren Erscheinung geben zu müssen, weil sie ja schließlich so geliebt werden möchten wie sie sind… Es ist aber gerade den liebsten Menschen gegenüber eine schöne Geste, sich von der attraktiven Seite zu zeigen.

Smart Casual: Privat, aber festlich

"Smart Casual" steht für private Einladungen mit festlichem Rahmen, die einem auch im Business begegnen können. Weihnachtsfeiern, Grill-und Gartenparties oder auch die Beerdigung eines Kollegen gehören dazu. Die allgemeine Empfehlung für Damen lautet, gehobene Freizeitkleidung wie einen Hosenanzug, ein Kleid oder eine Rock-Blusen-Kombination mit etwas mehr Schmuck zu tragen.

Das Make-up darf extravaganter sein und die Schuhe höher - sofern Sie sich darin wohlfühlen und den Boden kennen. Hohe Absätze auf grünem Rasen sind keine gute Idee. In diesem "eigentlich" privaten Dresscode dürfen Sie als Frau aber auf Strümpfe oder Strumpfhosen verzichten und gepflegte Beine und Füße zeigen. Die Spielregel "Schulter bedeckt", die im Business gilt, können Sie ignorieren - es sei denn, Sie haben noch Verhandlungspunkte offen, die in diesem privaten Rahmen diskutiert werden.

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Die Stoffe dürfen mehr Glanz und Auffälligkeiten haben und auf die ganze Palette der textiltechnologischen Möglichkeiten zurückgreifen, solange sie edel wirken. Ein Herr kann bei Smart Casual auf die Krawatte verzichten - die ja im Zuge der "Casualisierung" ohnehin auf dem Rückzug ist -, sollte aber auf mindestens ein schickes Element achten. Vielleicht trägt er eine Anzughose mit Hemd oder aber eine gepflegte Jeans mit Sakko, Hemd, Einstecktuch und einem modischen Schuh. Oder eine edle Jeans mit einem festlichen Hemd und Manschettenknöpfen. Auch die sind übrigens heute nicht mehr an das Tragen einer Krawatte gebunden.

Welches sind eigentlich diese Zwitter-Gelegenheiten, an denen sich Beruf und Privat überschneiden können? In unserer Bilderstrecke finden Sie die passenden Stiltipps für die wichtigsten Standardsituationen - vom Brunch bis zur Beerdigung.

Zum Schluss noch ein paar Maximen des guten Stils:

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