Donnerstag, 16. August 2018

Die Trends des SIHH 2018 Das sind die neuen Luxusuhren

SIHH 2018: Das sind die neuen Luxusuhren
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Audemars Piguet

Die exklusivste Uhrenmesse der Welt öffnet am 15. Januar ihre Pforten - der Genfer Salon International de la Haute Horlogerie (SIHH). Uhrenliebhaber können sich auf mehrere Überraschungen freuen: Baume & Mercier lanciert sein erstes eigenes Automatikwerk und platziert es in einer klassischen Dress Watch, die für deutlich unter 3000 Euro zu haben ist. IWC feiert 2018 seinen 150. Firmengeburtstag und holt mit 27 Jubiläumsmodellen zum imposanten Rundumschlag aus. A. Lange & Söhne ehrt mit einem Sondermodell den Mann, der nach der Wende die Feinuhrmacherei in Glashütte wiederbelebte - Walter Lange, der während des letzten SIHH verstarb. Hingegen besinnt sich Jaeger-LeCoultre auf eine vernünftigere Preispolitik und bietet gewisse Extras.

In den Rallye-Modus steigt auch Montblanc mit lässigen Rennfahrer-Chronographen zu vergleichsweise niedrigen Preisen ein. Wobei Parmigiani mit einer neuen Bugatti-Uhr und komplett überarbeiteten Kollektion zum Überholen ansetzt. Und H. Moser & Cie buhlt mit einem Frankenstein-Modell um Aufmerksamkeit - genaugenommen handelt es sich dabei um ein skurriles Konglomerat aus Uhren-Plagiaten.

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Schon jetzt zeichnet sich ab, dass das Jahr 2018 für Uhrenfans vielversprechend wird. Die Manufakturen haben aus der letzten drei Krisenjahren gelernt und stecken jetzt in einer Konsolidierungsphase, die noch einige Zeit anhalten dürfte. Realistische Preise, solide Uhrenmodelle und Add-ons für die Kunden sind die Folge. Meist manifestiert sich das in alltagstaugliche Sportuhren und klassisch-eleganten Dress Watches, die an gute alte Zeiten erinnern. Retro- alias Vintage-Look steht nach wie vor hoch im Kurs. Die Neuheiten werden mit Zertifikaten und besonderen Materialien wie Keramik oder Bronze angeboten oder besitzen stylische Gimmicks.

Ein Kopf-an-Kopf-Rennen ganz anderer Art findet hinter den Kulissen statt. Während die Genfer Luxusuhrenmesse SIHH mit gesamt 35 Ausstellern, darunter sechs namhafte Neuzugänge wie Hermès, Ferdinand Berthoud und Armin Strom brilliert, wurden kürzlich bei der Konkurrenzmesse Baselworld dramatische Neuigkeiten publik.

Die Basler Messeleitung räumt ein, dass dieses Jahr nicht nur die Dauer verkürzt wird, sondern sich auch die Ausstellerzahl halbiert. Im März werden nur noch rund 600 Marken in Basel präsent sein. Sogar komplette Ausstellungshallen werden geschlossen, die Fläche reduziert sich um ein Drittel. Schaut man jedoch genauer hin, überrascht einen diese Entwicklung nicht. Zwar kommunizierte die Baselworld, dass 1300 Marken 2017 vor Ort waren, machte man sich jedoch die Mühe alle aufgelisteten Ausstellernamen zu zählen, kam man nur auf knapp 900. Eine offizielle Erklärung dafür steht noch aus.

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