Montag, 11. Dezember 2017

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Hans-Peter Porsche über Modellspielzeug Das sind die besten Modellautos des Jahres

Modellautos: Das sind die besten Miniaturen des Jahres
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Jedes Jahr verleiht die Zeitschrift Modell Fahrzeug Preise für die besten Auto-Miniaturen. Hier sind die besten Modelle aus 2017. Die Preisverleihung fand diesmal im Traumwerk statt, einer Spielzeug-Erlebniswelt in Anger im Berchtesgadener Land, in die der passionierte Spielzeugsammler Hans-Peter Porsche seine private Sammlung eingebracht hat. Zum Traumwerk gehört auch eine Modelleisenbahn-Anlage mit 100 Zügen.

Hans-Peter Porsche
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    Hans-Peter Porsche (links) ist der Enkel des Firmengründers Ferdinand Porsche und sitzt im Aufsichtsrat der Porsche Automobil Holding, die 52,2 Prozent der Volkswagen-Stammaktien hält. 2015 eröffnete er in Anger das Traumwerk, eine Ausstellung mit historischem Spielzeug und einer großen Modelleisenbahn-Anlage. Den Posten im Aufsichtsrat will der 77-jährige in nächster Zeit an seinen Sohn Peter Daniell (rechts) übergeben.

manager-magazin.de: Herr Porsche, kann man ernsthaft Märklin-Modelleisenbahnfan sein, wenn man Porsche heißt?

Hans-Peter Porsche: Wie viele andere Väter auch habe ich für und mit meinem Sohn eine Modellbahnanlage gebaut und so die Faszination und Leidenschaft für Märklin-Züge entdeckt. Die digital gesteuerte Anlage meines Sohnes steht heute noch bei uns zu Hause. So wurden mein Interesse und meine Sammelleidenschaft für Züge von Märklin geweckt - die heute die Grundlage meiner Sammlung bilden.

mm.de: Woher kommt Ihre Leidenschaft für Kinderspielzeug?

Porsche: Meine Sammlung besteht aus bis zu 150 Jahre alten Antiquitäten - mich faszinieren die liebevollen Details der Handwerkskunst, ich bewundere die Technik - fast alle Exponate sind beweglich und waren zur Zeit der Herstellung "High-Tech". Und natürlich möchte ich damit die Erinnerung an die eigene Kindheit bewahren.

mm.de: Mit Ihrem Traumwerk haben Sie Ihr Hobby zur Erlebniswelt für andere gemacht. Arbeitet das Traumwerk rentabel, oder ist das ein Projekt, das Sie aus Leidenschaft alimentieren?

Porsche: Bei der Idee, meiner Sammlung mit dem Traumwerk Raum zu geben, wurde nicht an Rentabilität gedacht. Meinem Sohn und mir war es ein Anliegen, die Freude an den schönen Dingen mit den Menschen zu teilen und meine Sammlung öffentlich zu zeigen. Dennoch glaube ich und wir arbeiten daran, dass es auch wirtschaftlich erfolgreich werden kann.

Hier geht es zu den besten Modellautos des Vorjahres mm.de: In Ihrer Garage stehen, wie man liest, rund 40 Autos, vom 356er (911er) bis zum SUV. Welches fahren Sie am liebsten?

Porsche: Ich habe hier keine Präferenzen - jeder Porsche hat seinen Reiz, ob alt oder modern. Meine Begeisterung gilt immer dem Auto mit dem ich gerade fahre.

mm.de: Und welches ist Ihr liebstes Modellauto?

Porsche: Wir haben gerade die erste Edition einer Traumwerk-Kollektion aufgelegt - ein Set meiner beiden steingrauen 356er im Maßstab 1:43. Das sind gerade meine Modellauto-Favoriten.

Modell Fahrzeug

Heft 6/2017

Das führende Magazin für Autominiaturen

modellfahrzeug.de

Aktuelle Ausgabe

mm.de: Welches war Ihr erstes?

Porsche: Mein erstes Modellauto war ein roter Distler-Porsche, den ich umgebaut habe um ihn zu steuern und mit dem ich gegen meine Brüder Rennen fuhr.

mm.de: Ein durchschnittlicher Modellautosammler hat 1600 Mini-Fahrzeuge und gibt pro Jahr 925 Euro für sein Hobby aus. Und Sie?

Porsche: Ich habe neben den Exponaten im Traumwerk auch zu Hause eine große Modell-Auto Sammlung, es werden ca. 1400 Fahrzeuge sein...

mm.de: Welche Rolle spielt das Geschäft mit den Modellauto-Sammlern für die Marke Porsche?

Porsche: Ich denke es geht hier mehr um Image als um ein Geschäft. Porsche hat eine große Fan-Gemeinde und es gibt sehr viele Menschen, die sich an den Mini-Porsches erfreuen und sich damit beschäftigen. Dieses große Interesse ist eine Bestätigung für das Design, das Image und die Beliebtheit der Marke Porsche.

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