Sonntag, 24. September 2017

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So klappt es mit dem Business-Lunch Machen Sie es am besten wie die Franzosen!

Katharina Starlay
  • Copyright: Wala Heilmittel / Stephanie Schweigert
    Wala Heilmittel / Stephanie Schweigert
    Katharina Starlay ist Modedesignerin, Imageberaterin und Mitglied im Deutschen Knigge-Rat. In Vorträgen, Seminaren und individuellen Beratungen coacht sie rund um Kleiderstil und Businessknigge. Seit 2002 berät sie auch Unternehmen für deren Außenauftritt und entwickelt Firmenkleidung. Sie schreibt Bücher und publiziert auf ihrer eigenen Seite über Stilthemen: Starlay.de.

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Mittags wird es biblisch in der Geschäftswelt. Personalchefin und Bewerber, Kollegen und Freunde, Geschäfts- und Verhandlungspartner legen nur scheinbar die Arbeit nieder, um das Brot miteinander zu brechen.

Dabei wird dem gemeinsamen Mittagessen in verschiedenen Ländern Europas (und weltweit) nicht immer die gleiche Bedeutung beigemessen. In Frankreich beispielsweise dient die Kultur dem gegenseitigen Kennenlernen, welches Grundlage des notwendigen Vertrauens ist, aus dem gutes Geschäft entsteht.

Was aber sind die Fallen, die dem Erfolg im Weg stehen können? Angesichts der überzeugenden Tatsache, dass man einander auch im Web 4.0-Zeitalter nur über den persönlichen Kontakt riechen kann, ist es schon einmal ein großer Fehler, die Verabredung als solche zu unterschätzen und unvorbereitet im letzten Moment am verabredeten Ort zu erscheinen.

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Ein gutes Gespräch verdient Vorbereitung - von der Wahl der Kleidung bis hin zu er Überlegung, ob der vorgeschlagene Ort auch stressfrei einen Parkplatz finden lässt.

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Haben Sie auch eine Stilfrage an unsere Expertin? Wir greifen Ihre Anregungen gerne auf. Sie erreichen uns unter stilfragen@manager-magazin.de.

Wer seinem Geschäftspartner nicht nur "etwas verkaufen", sondern ihn auch von der eigenen sozialen Kompetenz überzeugen will, nimmt sich Zeit. Am besten behandeln Sie jeden Lunch-Partner innerlich wie einen Franzosen. Denn dieser würde niemals Geschäft mit jemandem machen, dessen Tischkultur er nicht kennt - und diese geht über die Anzahl der Bestecke oder den viel zitierten und etwas müde gewordenen Hummer weit hinaus. Was sind nun die Themen in der Mittagskultur, die es zu würdigen gilt?

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