Dienstag, 27. September 2016

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Wie Sie Business-Dresscodes für sich nutzen Dresscode ist Hardware, Stil ist Software

Der perfekte Anzug: 30 Stiltipps von Giorgio Armani persönlich
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Giorgio Armani

Dresscode ist Hardware, Stil die Software. Im einen Fall kleidet man sich, um einer Etikette zu genügen - im anderen, um eine Geschichte über sich selbst zu erzählen. Hier steht, wie Ihnen beides im Berufsleben gelingt.

Viele verwechseln Stil und Dresscode. Während der erste nach individuellem Ausdruck strebt, beschreibt der zweite den Rahmen, innerhalb dessen dieser Ausdruck erwünscht ist. Der Dresscode ist die Hardware, Stil die Software. Im einen Fall kleidet man sich, um einer Etikette zu genügen - im anderen, um eine Geschichte über sich selbst zu erzählen.

In Firmen gibt es immer wieder Diskussionen um die Notwendigkeit von beiden, und es scheint, dass so mancher schon längst resigniert und sich einer freiwilligen Uniform bedient hat, die keine Varianten kennt. Die Vertreter mancher Branchen sind so verwechselbar, dass man ihnen Mut zur "Non-Uniform" einflüstern möchte.

Katharina Starlay
  • Copyright: Wala Heilmittel GmbH / Stephanie Schweigert
    Wala Heilmittel GmbH / Stephanie Schweigert
    Katharina Starlay ist Modedesignerin und Imageberaterin. Sie ist Mitglied im Deuschen Knigge-Rat und veröffentlicht außer ihren Büchern auch im eigenen Portal Stilclub.de. Als Stilcoach begleitet sie Einzelpersonen für mehr Erfolg in Beruf und Karriere. Seit 2002 berät sie auch Unternehmen für deren Außenauftritt und entwirft Firmenkleidung.

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Einheitlichkeit hat gewisse Vorteile: Innerhalb einer Branche oder Firma konzentriert sie das Gespräch auf die Inhalte und erspart das Nachdenken über Bekleidung als Nebenschauplatz. Das spart morgens Zeit.

Umgekehrt raubt sie aber auch das Vergnügen an der Inszenierung der eigenen Persönlichkeit und drängt ihre Träger oft in eine Rolle. Wirklich exzellente Leistung ist aber erst möglich, wenn ein Mensch nicht mehr nur eine Rolle erfüllen muss, sondern in der vollen Kraft seiner Persönlichkeit handeln kann.

Wie also können wir die "Uniform" der Dresscodes personalisieren, die Stereotype auflösen und dabei den Dresscode achten?

Schauen wir uns doch ein paar Möglichkeiten der Non-Uniformierung bei den geschäftsüblichen Dresscodes einmal genauer an:

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