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15.02.2013
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German Design Award 2013
Die Uhr strickt

German Design Award 2013: Temperierter Teppich und Strick-Uhr
Fotos
Siren Elise Wilhelmsen

Der German Design Award ist eine der höchsten Ehrungen der Gestalterbranche. Dieses Jahr gab es erstmals einen Publikumspreis - für das Design einer deutschen Ginflasche. Außerdem spannende Arbeiten von Newcomern: Die Siegerin gestaltete eine strickende Uhr.

Hamburg - Erstmals gab es bei der Verleihung des German Design Award auch einen Publikumspreis: Von hundert online zur Abstimmung gestellten Entwürfen konnte sich die von der Stuttgarter Agentur Discodoener gestaltete Flasche des Schwarzwald Dry Gin "Monkey 47" als Lieblings-Designobjekt durchsetzen.

Der German Design Award wird jährlich vom Rat für Formgebung im Umfeld der Konsumgütermesse Ambiente in Frankfurt am Main verliehen. Er umfasst insgesamt zehn verschiedene Kategorien von Bereichen des täglichen Lebens bis hin zu digitalen Medien. In jeder Kategorie werden neben dem Gold-Gewinner auch zehn weitere "Winner" prämiert. Das manager magazin berichtete bereits vorab über die Preisträger. Über eine Gold-Auszeichnung konnten sich etwa nicht nur Volkswagen mit dem VW Up, sondern auch der Hersteller Magis mit dem "Flux Stuhl" und Loewe mit seinem "Individual Line TV" freuen.

Für sein Lebenswerk wurde 2013 der Designer Hartmut Esslinger ausgezeichnet. Der Gründer des legendären Studios "Frog Design" hat unter anderem für Sony, Microsoft, Lufthansa und Louis Vuitton gearbeitet. Legendär wurde seine Zusammenarbeit mit Steve Jobs, für den er die heute global bewunderte Apple-Formensprache entwickelte.

Mit dem neuen Publikumspreis, für den 20.000 Stimmen abgegeben wurden, will der Rat für Formgebung künftig die öffentliche Diskussion noch weiter fördern. "Für den Rat für Formgebung bestätigt die rege Teilnahme, dass Design in seiner gesellschaftlichen Relevanz wächst, es ist ein populäres Thema", sagt Hauptgeschäftsführer Andrej Kupetz.

Als Preisträgerin in der Rubrik Newcomer schaffte es die norwegische Produktdesignerin Siren Elise Wilhelmsen an die Spitze. Ins Finale kamen es außerdem die Kommunikationsdesignerinnen Katja Baumann und Kim Angie Cicuttin sowie die Produktdesignerin Hanna Krüger und der Produktdesigner Stephan Schulz.

Wilhelmsen überzeugte die Jury vor allem mit Entwürfen an der Grenze zur Kunst: Ihre Wanduhr "365 Knitting Clock" strickt innerhalb eines Jahres einen Schal - eine poetische Art, das Vergehen der Zeit über den immer wiederkehrenden Stundenlauf hinaus festzuhalten.

mh

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