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16.11.2012
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Affordable Art Fair
Kunst für den kleinen Geldbeutel

Von Alexandra Knape

Die Messe Affordable Art Fair macht zum ersten Mal in Deutschland Station. Zahlreiche Galerien aus dem In- und Ausland präsentieren derzeit in Hamburg bezahlbare Werke ihrer Künstler wie Jonathan Meese, Rolf Rose, Barbara McQueen und Udo Lindenberg. Ein Besuch vor Ort.

Hamburg - Die Messearbeiter tragen die rosafarbenen Aufstellerfahnen noch schnell zu den Gittertüren. Es ist kurz nach elf Uhr am Donnerstagmorgen, seit einigen Minuten hat die Messe Affordable Art Fair erstmals in Deutschland ihre Tore geöffnet. Am Vorabend hatte Messedirektor Oliver Lähndorf mit einer großen Party den Start der Kunstmesse in Hamburg gefeiert. Rund 2500 Gäste waren seiner Einladung gefolgt, darunter Vicky Leandros, Peter Lohmeyer und Warner Music-Chef Bernd Dopp.

Von Katerstimmung ist am Morgen danach keine Spur. Stattdessen tummeln sich kunstinteressierte Besucher auf der Messe, die mit zeitgenössischen Kunstwerken zwischen 100 und 5000 Euro wirbt. Kunst von aufstrebenden und arrivierten Künstlern, zu Schnäppchenpreisen.

Zu sehen sind beispielsweise Werke von Rolf Rose, Barbara McQueen, Arnulf Rainer, Udo Lindenberg, Hans Due, Willy Rojas oder Isabell Tallos. 180 Euro teure Bilder von Jonathan Meese, weiß die "Bild"-Zeitung bereits nach dem ersten Abend zu berichten, gingen weg "wie geschnitten Brot".

Gute Qualität

Tatsächlich zeigt sich Katharina Offermann von der Hamburger Galerie St. Gertrude gegenüber manager magazin online zufrieden. Sie vertritt neben Meese auch Künstler wie Markus Lüpertz und David Hockney. Rote Punkte neben einigen Werken zeigen deren Verkauf. Kunstsammler wie Kunstneulinge schauen sich um.

Noch muss die Affordable Art Fair in Deutschland jedoch um ihr Renommee kämpfen. Zwar findet die Messe bereits in 15 anderen Ländern rund um den Globus statt, hierzulande wehrt sie sich gegen den Ruf von Billigkunst.

Das findet der niederländische Galerist Hans van Enckevort nicht gerechtfertigt. Kein Wunder, er präsentiert gleich mehrere Werke, die an der preislichen Höchstgrenze kratzen. "Auch wenn die Preise nicht so hoch sind, die Käufer können sich darauf verlassen, dass sie für 4900 Euro eine gute Qualität kaufen", befindet er und deutet dabei auf eine der großformatigen Fotografien, die seine Galerie Artitle! Contemporary Art ausstellt. Van Enckevort kennt die Messe schon lange, war in Amsterdam und Paris dabei. Und er ist von ihr überzeugt.

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