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22.11.2012
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Brad-Pitt-Möbelkollektion
Im Bett von Brad

Von Torben Schultz

Die ganze Kollektion: Vermöbelt von Brad Pitt
Fotos
Pitt-Pollaro

Eine Nacht im Bett von Brad Pitt: Der Traum könnte in Erfüllung gehen, denn der Hollywood-Star hat selbstdesignte Möbel auf den Markt gebracht. Wer eins der Stücke haben will, sollte sich sputen - und die Ersparnisse zusammenkratzen.

Hamburg - Eine Linie. Mit einem Anfang, einem Ende. Aber nicht gerade, eher krumm und schief. Auf dieser Linie ruht die Platte des Esstischs, den Brad Pitt designt hat. "Für mich ist da etwas Großes im Spiel", sagt der Hollywood-Star laut dem US-Fachmagazin "Architectural Digest". Es sei, "als könne man die eigene Lebensgeschichte anhand einer einzigen Linie beschreiben - von der Geburt bis zum Tod." Und das alles unter einem Esstisch.

Die Liebe zum Design brennt schon lange in dem 48-Jährigen. Den Ring, den Pitt seiner Frau Angelina zur Hochzeit schenkte, hat er selbst gestaltet. Und mit seiner Hilfsorganisation "Make It Right" baut er Häuser für Sturmopfer - Designhäuser, versteht sich. Nun also eine eigene Möbelkollektion.

Dabei hat der sechsfache Familienvater kaum Zeit: Am 29. November kommt "Killing Them Softly" in die Kinos, in dem Pitt einen Autragsmörder spielt. In dem Streifen geht es um Leben, Sterben, Siegen, Scheitern. Wie auch bei Pitts Möbeln.

Ein Dutzend Stücke sind es, darunter ein Bett, Tische, Stühle, eine Badewanne. Sie erscheinen unter dem Namen "Pitt Pollaro". Denn es war Frank Pollaro, Chef der gleichnamigen, auf Art Deco spezialisierten Möbelmarke aus New Jersey, der den Hollywood-Star dazu brachte, seine Ideen zu verwirklichen.

Als Pollaro Pitt vor ein paar Jahren eine Schreibtischreproduktion des französischen Designers Jacques-Émile Ruhlmann auslieferte, sah er Pitts Notizheft herumliegen. "Ich habe seit den frühen 90er-Jahren Ideen für Gebäude und Möbel in das Heft gekritzelt", sagt der Hollywood-Star. Damals habe er gerade die Architekten Charles Rennie Mackintosh und Frank Lloyd Wright kennengelernt. "Das hat mein Leben verändert."

Der Stuhl zu 45.000 Dollar

Von seinem ersten Scheck als Schauspieler kaufte sich Pitt eine "Frank-Lloyd-Wright-Möchtegern-Lampe". Pollaro fragte ihn, ob sie nicht einige Stücke aus dem Heft produzieren wollten. Brad habe zugestimmt mit den Worten: "Ich glaube, das könnte Spaß machen."

Über die vergangenen Jahre trafen sich Pitt und Pollaro regelmäßig auf dem Weingut des Schauspielers nahe dem französischen Städtchen Aix-en-Provence, manchmal sieben, manchmal zehn Stunden lang, um zu arbeiten - und um Pitts Rotweinvorräte zu verkosten. Pollaro, sagt Pitt, verkörpere den Kunsthandwerker alter Zeiten mit seiner Detailversessenheit. "Frank und ich sprechen dieselbe Sprache", so Pitt. "Und wir beide haben eine Vorliebe für viel zu viel Wein."

Ein Gläschen davon findet auch Platz auf einem der mit Seide ausgelegten und verglasten Nachttische, die das Kopfteil von Pitts Art-Deco-Bett schmücken. Es ist das mit Abstand opulenteste Stück seiner Kollektion. Der Rahmen aus tropischem Hartholz, getragen von Nickelstreben, zieht sich von der Rückenlehne einmal um die Matratze. Es soll lediglich neun Mal produziert werden, jeweils in unterschiedlichen Ausführungen und Materialien.

Minimalistisch hingegen wirkt die Zweierbadewanne, die aussieht wie ein halbierter und ausgehöhlter Apfel ohne Stiel. Sie ist auf gerade mal drei Stück limitiert. Das Wandregal "Highs & Lows" ist gar ein Einzelstück. Alle Stücke sind handnummeriert und tragen Pitts und Pollaros Unterschrift.

Die Preise sollen sich am obersten Ende der Spanne befinden, sagt Pollaro. Allerdings könnten einige der Möbel auch in größeren Stückzahlen produziert werden. "Der gleiche Stuhl, für den wir jetzt 45.000 Dollar verlangen, könnte dann für einen Bruchteil verkauft werden."

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