Donnerstag, 22. November 2018

Shopping-Tour durch Wien Wiener Schätze

14. Teil: Zerbrechlich - Augarten Porzellan

Feines Porzellan von Augarten
Es war 1718 als der österreichische Hofkriegsagent Claudius Innocentius du Paquier im deutschen Meißen bei Nacht und Nebel die bis dahin gut gehütete Rezeptur zur Produktion von Porzellan an sich bringen und damit nach Wien reisen konnte. Der Grundstein für die zweitälteste Porzellanmanufaktur war gelegt.

Das Unternehmen durchlief eine äußerst wechselvolle Geschichte, zählt heute aber wieder mit traditionellen als auch zeitgenössischen Produkten als ein Vorzeigebetrieb Österreichs. 2003 war das Unternehmen insolvent gegangen und aus der Konkursmasse von dem Unternehmen VMS Value Management Services unter dem Namen Neue Porzellanmanufaktur Augarten gegründet.

So sind kleine und größere Kostbarkeiten aus Porzellan beliebte Staatsgeschenke für Gäste der Regierung. Auch das Service für den Bundespräsidenten - mit dem Wappen von Österreich in Gold verziert - kommt von Augarten. Zum Sortiment gehören Vasen, Speise-, Tee- und Kaffeeservices, Figuren und Lampen. Die Entwürfe stammen aus den verschiedenen Epochen der Manufaktur und reichen von Chinoiserien, Blumen-Buketts bis hin zu Jagd- und Naturmotiven im Stil von Klassizismus, Biedermeier, Art Deco und Moderne. Auf Wunsch wird auch nach individuellen Entwürfen ein entsprechendes Produkt hergestellt.

Alle Waren sind in einem eigenen, vom Designer Philipp Bruni gestalteten Flagshipstore in der Spiegelgasse im Herzen der Wiener Innenstadt erhältlich. Verkaufsschlager ist dort die ebenfalls von Bruni entworfene moderne Vase Pinocchio. Auch im renovierten Geschäft von Schloss Augarten können Geschenke und Souvenirs gekauft werden. Dort befindet sich in einem Seitenflügel auch das neue Porzellanmuseum.

Adresse: Flagshipstore, Spiegelgasse 3, 1010 Wien

Porzellanmuseum, Obere Augartenstraße 1, 1020 Wien

Bloß keine Elefanten mit hineinnehmen: Porzellanladen von Augarten

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