Montag, 22. Oktober 2018

Mit Jeff Bezos und Elon Musk zu den Sternen Wie Sie künftig ins All reisen - und was das kosten wird

4. Teil: Die russische Erfahrung

Weltraumtouristin Anousheh Ansari beim Training in Russland (2006)

Der Anbieter: Die US-Firma Space Adventures vermarktet das erfahrene russische Weltraumprogramm, das seit dem Ende der Sowjetunion immer wieder unter Geldmangel leidet und sich daher im Gegensatz zur US-Behörde Nasa früh für zahlende Kunden öffnete.

Das Fahrzeug: Sojus-Raketen, Start im kasachischen Baikonur.

Wohin die Reise geht: Zur Internationalen Raumstation ISS. Geplant ist auch ein Flug zum Mond.

Wann es losgeht: Schon im April 2001 war US-Unternehmer Dennis Tito der erste Weltraumtourist - von bisher sieben. Sämtliche bisherige Weltraumtouristen sind mit Space Adventures gestartet. Seit 2009 sind allerdings keine weiteren Starts in Sicht, weil die Kapazitäten der Russen durch professionelle Weltraumforscher belegt sind.

Was es kostet: Die Passagiere von Space Adventures haben zwischen 20 und 40 Millionen Dollar für ihren Flug gezahlt. Für ein künftigen Mond-Trip werden 100 Millionen Dollar veranschlagt. Ein Weltraumspaziergang soll 15 Millionen Dollar extra kosten.

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