Donnerstag, 29. September 2016

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Gran Canaria, Teneriffa oder La Gomera? Der Insel-Finder für die Kanaren

Kanaren: Welche Insel ist die richtige für mich?
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TMN / Spanisches Fremdenverkehrsamt

Fuerteventura? Gran Canaria? Oder doch lieber El Hierro? Die Kanarischen Inseln gehören zu den beliebtesten Urlaubszielen der Deutschen in der kalten Jahreszeit. Doch welche der sieben Inseln ist die richtige für wen?

Als Inseln des ewigen Frühlings werden die Kanaren bezeichnet. Vieles haben sie gemeinsam, zum Beispiel das milde Klima. Doch in etlichen Punkten gibt es Unterschiede. Welche der sieben Inselns also passt am besten zu welchem Urlaubstyp? Hier ist eine kleine Entscheidungshilfe.

Fuerteventura: Weißer Sand und immer Sommer

Endlose Sandstrände sind wohl das erste, an das man bei Fuerteventura denkt. Im Norden sind es die Dünenstrände rund um den Hauptort Corralejo. "Das ist zudem eine sehr schöne Kleinstadt mit angenehmem Flair und toller Gastronomie", findet Manuel Morales, Verantwortlicher für Spanien beim Reiseveranstalter FTI. Im Süden der Insel - egal ob an der Costa Calma, bei Jandia oder Esquinzo - gibt es das in dem Maße nicht. Dort sind die Urlauber oft die ganze Zeit in ihren Hotels.

Während die Strände der meisten anderen Kanareninseln schwarzen Sand haben, punktet Fuerteventura bei vielen Urlaubern mit seinem weißen Sand. Der längste Strand der ganzen Kanaren ist mit 14 Kilometern der Cofete, erklärt Jose Miguel Frade vom Fremdenverkehrsamt der Insel. Zum Baden eignet sich der Strand aber nur bedingt.

Fuerteventura ist eine sehr langgestreckte Insel, vom nördlichsten bis zum südlichsten Punkt sind es knapp 100 Kilometer. Kleiner Minuspunkt für Urlauber, die ein Hotel im Süden gebucht haben: Der Flughafen liegt eher im Norden der Insel. Der Transfer mit dem Bus dauert recht lange.

Klimatisch ist Fuerteventura für Morales die sommerlichste Kanareninsel. "Hier hat FTI derzeit auch mehr Gäste im Sommer als im Winter." Die Temperaturen liegen das ganze Jahr über selten unter 20 und so gut wie nie über 30 Grad. Etwas unangenehm kann mitunter der starke Wind sein, der wiederum ideale Voraussetzungen für alle Kite- und Windsurfer bietet, so Sven Görrissen, Verantwortlicher für die westliche Mittelstrecke bei Tui. Nicht umsonst gilt Fuerteventura als Surfhotspot.

Paradies für Windsurfer: Fuerteventura lockt mit starkem Wind und hohen Wellen die Wassersportler.
TMN / Fremdenverkehrsamt Fuerteventura
Paradies für Windsurfer: Fuerteventura lockt mit starkem Wind und hohen Wellen die Wassersportler.

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