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10.01.2013
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Schlossurlaub in der Champagne
Auf Prunktour

Von Antje Rößler

Champagne-Ardenne: Von Schloss zu Schloss
Fotos
Les Crayères

Weinhügel und tiefe Wälder, zierliche Schlösser und massive Festungen. Die Champagne-Ardenne im Nordosten Frankreichs vereint anmutige Weinlandschaften und entlegene Berghöhen. In uralten Kellereien, Burgen und Schlössern lässt sich es behaglich schmausen und trinken.

Boursault - Im eleganten Ambiente eines Schlosses schmeckt Champagner gleich noch mal so gut. Und wo ginge das stilvoller als in der Champagne selbst? Zu den insgesamt vierzig Weindörfern der Champagne gehört auch Rilly-la-Montagne. In jedem zweiten Haus des Ortes lebt ein Winzer, der seine eigene Champagner-Kreation vermarktet.

Hier hat vor wenigen Monaten das Schlosshotel Château de Rilly eröffnet. Das zierliche, weiße Schloss wirkt aus der Distanz puppenstubenhaft zerbrechlich. Die breite Freitreppe führt in einen Park mit großen Springbrunnen; das Grundstück geht in die Weinhügel über.

Man fragt sich nur, warum es der Bebauungsplan erlaubte, dass am Ende dieser Sichtachse ein Einfamilienbetonklotz in die Weinreben gerammt wurde. Der optische Schock treibt einen in die Champagner-Bar des Schlosshotels, die mit Dutzenden von Sorten zum Verkosten einlädt.

Im Innern des Hauses geht es mondän zu: mit dicken Vorhängen und Brokat-Bettüberwürfen, antiken Lüstern und samtbespannten Holzstühlen. Dank dezenter Farbtöne wirkt das jedoch nicht zu dick aufgetragen. Minuspunkte gibt es jedoch für das enttäuschende Frühstück mit pappigen Croissants, Tetrapak-Orangensaft und Kaffee aus dem Selbstbedienungs-Automaten.

Eine Bar mit 400 Champagnersorten

Wer Champagner verkosten oder kaufen will, muss sich jedoch nicht erst in die kleinen Weindörfer bemühen. Die großen Marken haben seit jeher ihre Niederlassungen in der Stadt Reims; sie bieten dort auch Führungen durch ihre jahrhundertealten, weit verzweigten Kellereien an. Diese befinden sich meist im Stadtviertel Champ de Mars; südlich der Altstadt mit der berühmten gotischen Kathedrale und ihren von Marc Chagall gestalteten Fenstern.

In dieser Gegend - wenige Schritte von den Depots der Traditionsmarken Taittinger und Pommery entfernt - befindet sich auch das Schlosshotel Château Les Crayères. Vom städtischen Gewusel bekommt man hier wenig mit, versteckt sich doch der prachtvolle klassizistische Bau in einem Park mit dichten Kastanien und Ahornbäumen. Durch die Baumwipfel lugt das Schieferdach, das allerlei Statuen trägt.

Im Innern des cremefarbenen Baus befinden sich 20 Suiten, denen Stuck und Tapeten, Lüster und holzvertäfelte Wände eine nostalgische Eleganz verpassen. Auch Gourmets kehren gerne ein. Die Bar hat 400 Champagnersorten auf der Karte; das Restaurant hat zwei Sterne im Guide Michelin.

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