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02.07.2008
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Reisegepäck
Harte Schale, leichter Lauf

Hart oder weich? Bei einer Flugreise ist das eine wichtige Frage: Schalen- oder Metallkoffer halten mehr aus als weiche Taschen, sind aber deutlich schwerer. Die Wahl des Reisegepäcks will also gut bedacht sein. manager-magazin.de stellt die schönsten Neuheiten vor und gibt Tipps für die Auswahl.

Frankfurt am Main - Manchmal rennt einem vor einer Geschäftsreise die Zeit davon. Dann wird schnell ein Koffer gesucht und im Eilverfahren gepackt. Doch das kann ein großer Fehler sein - vor allem dann, wenn das Gepäckstück die Reise nicht unbeschadet übersteht. Den ersten Crashtest für Koffer gibt es schon nach dem Einchecken am Flughafen: Bis sie in die Maschine verladen werden, müssen sie einiges aushalten. Dann zeigt sich, ob man für die Kofferauswahl nicht doch etwas mehr Zeit hätte investieren sollen.

Taschen, Ruck- und Seesäcke aus weicheren Materialien eignen sich für die Flugreise eher weniger, urteilt der Bundesverband Lederwaren und Kunststofferzeugnisse in Offenbach. "Hartschalenkoffer haben den Vorteil, dass sie stabiler sind", sagt auch Martin Gaebges vom Board of Airline Representatives in Germany (Barig) in Frankfurt, der mehr als 100 Fluggesellschaften in Deutschland vertritt.

"Koffer aus weichen Materialien sind empfindlicher, dafür ist man beim Packen flexibler", weiß Gaebges. Und in der Regel sind sie auch leichter. "Das ist ein wichtiger Gesichtspunkt, vor allem, weil die Fluggesellschaften strikte Grenzen für das Gewicht des Gepäcks haben. Wenn nur 20 Kilogramm erlaubt sind und der Koffer schon 7 Kilo wiegt, macht das einiges aus", sagt der Barig-Vertreter weiter. Die Hersteller setzen dem Bundesverband zufolge bei Hartschalenkoffern daher zunehmend auf das leichtere Polycarbonat neben dem sonst üblichen Polypropylen.

Kofferpacken mit Verstand

Vergleichbar robust wie Hartschalenkoffer sind solche aus Metall, die allerdings auch eher im Verdacht stehen, Schwergewichte zu sein. "Sie werden aber immer leichter", so Gaebges. Und wer auf Nummer sicher gehen will, dass der Koffer nicht eindrückt und sich auf der Reise allenfalls Beulen holt, ist mit ihnen sicher gut bedient. Stärker gefährdet sind in jedem Fall Rucksäcke. "Da gibt es oft viele Bänder und Gurte, die sich verhaken können", warnt Gaebges. "Man sollte unbedingt darauf achten, dass sie nicht lose rumhängen."

Schon beim Kofferpacken lässt sich einiges dafür tun, dass das gute Stück unterwegs nicht ramponiert wird: "Als erstes sollte man einen Blick in die Allgemeinen Geschäftsbedingungen werfen und gucken, was als 'dangerous goods' definiert wird", rät Gaebges. Diese gefährlichen Güter dürfen nicht mit in den Koffer. Bei Reisen in die USA etwa gilt das auch für Streichhölzer und Gasfeuerzeuge. Und daran sollten sich Fluggäste halten: Fällt bei Sicherheitskontrollen am Flughafen etwas Verdächtiges auf, wird der Koffer gründlich durchsucht. Wenn er abgeschlossen ist, wird er notfalls aufgebrochen.

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