Von Mirjam Hecking
Hamburg - Wenn Roland Galka auf Reisen geht, sieht er die Welt mit ganz besonderen Augen: Der gelernte Wirtschaftswissenschaftler organisiert Luxusreisen der außergewöhnlichen Art und ist für seine Kunden ständig auf der Suche nach dem ganz speziellen Urlaubserlebnis: Von der exklusiven Villa auf der Privatinsel mit eigenem Butler über das Hotelbett mit Gletscherblick bis hin zur Ballonfahrt über die Serengeti.
Insgesamt geht der Trend den Luxusreiseanbietern zufolge ganz eindeutig hin zu mehr Privatsphäre. "Die Leute wünschen es sich noch intimer", sagt Galka. Nach dem Motto: "Hauptsache man hat seine Ruhe."
Aus diesem Grund haben einige Anbieter in diesem Jahr vermehrt Villen ins Programm genommen. Und damit beim Urlaub in der Luxusbleibe kein Selbstversorger-Feeling aufkommt, werden auf Wunsch der Butler und das Hauspersonal gleich mitgeliefert.
Auch die Anreise zu den oft landschaftlich atemberaubenden, aber dafür abgelegenen Villen lässt sich standesgemäß gestalten: So wartet auf viele Luxusurlauber schon direkt am Flieger die Limousine, die sie dann direkt in ihr Feriendomizil bringt.
Indochina im Trend
Bei den Zielen ist weiter ganz klar Indochina im Trend. Und, sagt Galka, "Südamerika kommt". Auch die klassischen Reiseziele im indischen Ozean, wie Luxusressorts auf den Malediven, sind nach den Worten von Marion Aliabadi vom Münchener Luxusanbieter Designreisen weiter gefragt. Zudem würden Marrakesch sowie Namibia und Botswana immer beliebter. Aber auch Spas und andere Wellnessangebote finden weiter ihre Interessenten.
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