Von Michael Paul
Hamburg/London - Durch Zufall bin ich im Januar dieses Jahres beim Surfen auf das "Museum of Brands" in London gestoßen. Da ich selbst ein virtuelles Markenmuseum betreibe, wurde ich natürlich sofort neugierig, wie die dazugehörige Internetseite von meinen englischen Kollegen umgesetzt wurde. Die Website ist sehr schön, beschränkt sich aber kurz und knapp auf die wesentlichen Fakten und Informationen.
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Ziel ist es nicht, Besucher möglichst lange im Internet zu begeistern, sondern Neugier zu wecken, dem Museum of Brands nicht nur einen virtuellen, sondern einen echten Besuch abzustatten. Bei mir hat es gewirkt und schnell nahm ich per E-Mail Kontakt zu Chris Griffin, dem "Chief Executive Officer" des Museums auf und verabredete ein Treffen in London.
Also, nichts wie hin. Ich hatte einen Flug am frühen Morgen gewählt. Um 8.20 Uhr landete ich in Heathrow. Dann ging es in die berühmte Londoner Underground bis zur Station "Notting Hill". Dort kann man einfach den Menschenmassen in Richtung Portobello Road folgen.
Nach circa 500 Meter verlässt man die Hauptstraße des weltberühmten Portobello Marktes und biegt rechts in die Londsdale Road ein. Hier stößt man sofort auf das "Museum of Brands". Mit Sicherheit ein strategisch gut gewählter Standort, inmitten tausender Besucher und Sammler, die auf der Suche nach Antiquitäten, Trödel und anderen seltenen Gegenständen sind.
Das Museum selbst zeigt knapp 15.000 Exponate der aus rund 500.000 Exponaten bestehenden Robert Opie Collection, der wahrscheinlich weltweit größten Sammlung von historischen Marken- und Werbeartikeln.
Alle ausgestellten Exponate sind - obwohl sie oftmals weit über 100 Jahre alt sind - in einer erstaunlich guten Verfassung. In aller Ruhe können die Exponate in circa 100 Vitrinen bestaunt werden, am Ende des Besuchs lädt ein kleines angeschlossenes Café zum Verweilen und zum Plaudern mit anderen Museumsbesuchern ein.
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