Insgesamt hat die als Vierflügelbau angelegte Villa Kennedy, für deren Namen die angrenzende Kennedy-Allee Pate stand, 163 Zimmer inklusive der 25 Suiten. Dazu kommen noch Konferenzräume und ein 330 Quadratmeter großer Saal. Im Hotel geben verglaste Säulenarkaden den Blick auf den Innenhof frei, der im Sommer zu einer Oase der Ruhe werden soll.
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Villa Kennedy: Zielgruppe wohlhabende Geschäftsleute Bitte klicken Sie auf ein Bild, um zur Großansicht zu gelangen. |
Als Zielgruppe hat das Hotel wohlhabende Geschäftsleute im Visier - vor allem auch aus dem Ausland. Gerade zur WM erlebt Frankfurt, das in diesem Jahr zum ersten Mal fünf Millionen Übernachtungen anvisiert, einen großen Hotelboom. Bis zum Beginn der WM werden 16 neue Hotels in Frankfurt fertig gestellt. Damit hat Frankfurt 30 500 Zimmer in 181 Hotels zur Verfügung.
Schon ist von "Überkapazitäten" die Rede. Doch gerade im Top- Segment scheint noch Raum zu sein: "Frankfurt hat da in Deutschland den größten Nachholbedarf", glaubt der 37-jährige Hoteldirektor Georg Plesser, der sein Haus "als Nischenprodukt mit klarer Linie" umschreibt.
Vor einigen Monaten sollen sich in der Villa auch Quartiermacher einer "bekannten" Fußball-Mannschaft umgeschaut haben, wie Plesser erzählt. Diese entschied sich dann jedoch wegen der noch laufenden Baumaßnahmen anders. Der aus Essen stammende Hotelmanager, bisher in Zürich tätig, setzt ohnehin vor allem aufs Finanzkapital: "Es gibt viele Bankvorstände, die zur WM ihre Geschäftsfreunde einladen."
Am ersten Tag war im Hotel, das auch ein eigenes Restaurant hat, schon einiges los. Zwei Unternehmen aus den USA und der Schweiz hatten nach Angaben des Betreibers alle Konferenzräume gebucht.
Thomas Maier, dpa
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