Von Marion Frahm
Prächtige Nilbarsche selber angeln
Organisch-angebautes Gemüse steht in Lewa jeden Tag auf dem Speiseplan. Frischer Fisch ist die Delikatesse und die Spezialität der Rusinga Island Lodge auf der gleichnamigen Insel im Viktoria See. Den meisten Fisch angeln die Gäste selbst - prächtige Nilbarsche und Tilapia, für die der größte See Afrikas und zweitgrößte Süßwassersee der Welt berühmt ist. Gleich vom hauseigenen Steg starten Boote zum Fischen, aber auch zum Wasserskilaufen oder zu Touren zur nahe gelegenen Vogelinsel. Afrika ist hier anders.
Eine permanente Seebrise durchzieht die sieben Cottages. Über den Gebäuden ist der Ruf des Seeadlers zu vernehmen. Seit Jahren nistet er bereits im 300 Jahre alten Feigenbaum. In der Rusinga Island Lodge findet sich, wer eine Pause zwischen den abenteuerlichen Safaris, dem Sand der Pisten und der sengenden afrikanischen Sonne sucht oder sich einfach entspannen möchte.
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Impressionen von Privat-Lodges in Kenia, Teil 2: Bitte klicken Sie einfach auf ein Bild, um zur Großansicht zu gelangen. |
Mit ausreichend Seeblick gestärkt kann es zum großen Ereignis Ostafrikas gehen - zur Migration tausender und abertausender Gnus, Zebras und Antilopen in den Masai Mara Nationalpark. Zwischen August und Oktober ziehen gewaltige Tierherden aus Tansanias Serengeti in die kenianische Masai Mara. Die Nilpferde und Krokodile gegenüber von Govenors' Il Moran Camp am Mara-Flussufer sind dagegen nur selten auf Wanderschaft.
Genussvoll geben sich die Hippos ihren ausgedehnten Wasserspielen hin. Mit der ganzen Familie tummeln sie sich im Schlamm und verlassen das Nass nur, wenn sie hungrig sind und zum Grasen ziehen. Damit keine Vierbeiner Schaden anrichten oder Urlauber beim ausgiebigen Bad nach der Safari oder während des Schlafs überraschen, wacht vor jedem Zelt ein Mitarbeiter des Camps.
Sobald die Sonne über der Masai Mara untergegangen ist und ohne Dämmerung die Nachtstunden eingebrochen sind, werden selbst alle Wege im Camp nur noch mit seinem zuverlässigen Geleitschutz absolviert. Auf den Sundowner an der Bar folgt das romantische Candlelight-Dinner unter sternenklarem afrikanischen Himmel. Während von Ferne das Bellen der Hyänen und das Trompeten der Elefanten zu hören ist, schaffen Gasleuchten im Zelt heimeliges Licht. In den frühen Morgenstunden, wenn der Busch noch schläft und bevor sich die Sonne wieder spektakulär in den Himmel schiebt, sind Dusche und Bad erneut mit heißem Wasser versorgt. Auf der geräumigen Terrasse stehen Tee und Gebäck. Für das ausgiebige Champagnerfrühstück nach der Ballonfahrt ist direkt in der Masai Mara gedeckt.
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