Von Marion Frahm
Sobald die Passagiere den grünen Garten, den Tennisplatz und die Gebäude inmitten der weiten Savanne aus der Luft erspähen, ist das Motorengeräusch der Cessna auch auf Ol Malo www.olmalo.com zu vernehmen. Jetzt wird es Zeit, dass Colin Francombe den Landrover zum Airstrip schickt, um die Gäste abzuholen.
Rund eineinhalb Stunden Flugzeit liegen zwischen der kenianischen Hauptstadt Nairobi und dem Anwesen der Familie Francombe in Laikipia im kenianischen Northern Frontier District. Die Gebäude der ehemaligen Farm reihen sich auf wie Perlen am Klippenrand. Das blaue Wasser des Pools spiegelt sich im Sonnenlicht. Von hier geht der Blick über die magische Weite Afrikas.
In den Anfangsjahren dominierte auf Ol Malo die Rinderzucht. Riesige Viehherden grasten auf den Plains. Vor einigen Jahren gaben Rocky und Colin Francombe die Tierhaltung auf und widmeten die Flächen dem Umwelt- und Tierschutz. Seither finden sich am Fuße ihres Berges wieder regelmäßig Elefantenherden ein. Zur hautnahen Beobachtung der Dickhäuter ließ Colin einen geschützten Unterstand direkt im Tal errichten. Aber auch Bar, Pool und der üppig angelegte Garten, die Terrasse der eigenen Suite und sogar die riesige Badewanne bieten - in sicherer Entfernung - einen atemberaubenden Ausblick auf das Schauspiel.
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Impressionen von Privat-Lodges in Kenia, Teil 1: Bitte klicken Sie einfach auf ein Bild, um zur Großansicht zu gelangen. |
Wie die Francombes begrüßen inzwischen zahlreiche Farmbesitzer in Kenia internationale Gäste auf ihrem Anwesen. Luxuriöse Suiten, hervorragende Speisen, erlesene Weine und alle erdenklichen Aktivitäten wie Kamelsafaris, Ausritte und Tierbeobachtungen zu Pferd, Besuche in den Dörfern, den Manyattas, der einheimischen Samburu und Masai, gehören zum Konzept. Über allem steht die persönliche Betreuung. "Unsere Gäste sollen zu uns zum Wohnen, nicht zum Übernachten kommen", bringt Colin es auf den Punkt.
Als erste setzte die Craig Familie auf Tourismus. Bereits 1970 konnten die ersten Gäste die bezaubernde Landschaft in einem kleinen, mobilen Zeltcamp auf ihrer Farm in Laikipia nördlich des Mt. Kenya genießen. Das Zeltcamp wurde inzwischen aufgelöst, stattdessen logieren maximal 16 Besucher in komfortablen Cottages im Lewa Wilderness Trails auf dem Hügel. Um ihr Wohl kümmern sich im Auftrag der Craigs Rae Holwill aus Schottland und Patrick Nightingale, ehemals Guide am Okavango in Botswana. Gemeinsames Frühstück und Abendessen aller Gäste sind Programm.
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