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Für die meisten Festangestellten ist es immer noch traurige Realität: Anwesenheit ist Pflicht, abgesessene Kernarbeitszeit und exzessive Überstunden gelten als Beweis für Engagement. Die Folge: Sie verbringen viel zu viel Zeit im Büro. Der Job frisst die Freizeit auf. Familie, Freunde und Hobbys bleiben auf der Strecke. So beschleicht immer mehr Angestellte nach einem langen Arbeitstag das Gefühl, dass sie in vier oder fünf Stunden genauso viel oder sogar mehr hätten leisten können. Sie haben recht.
Denn der Büroalltag, wie wir ihn kennen, ist nicht nur altmodisch und fade, sondern auch ineffizient. Markus Albers zeigt, dass es anders geht. Technisch und organisatorisch ist es heute für fest angestellte Wissensarbeiter möglich, ihre Tätigkeit ähnlich zu strukturieren wie Freiberufler: Freie Zeiteinteilung, eigenverantwortliches Arbeiten, mit dem Laptop im Café sitzen, später kommen und länger bleiben, zu Hause arbeiten, mal ins Museum gehen, wenn man den Kopf freibekommen will. Der Preis einer solchen "Freianstellung": Mobilität, Flexibilität und ständige Erreichbarkeit.
Der Autor beweist anhand vieler Beispiele fortschrittlicher Unternehmen wie Google, SAP und Deutsche Bank, aber auch deutscher Mittelständler, dass Gestaltungsfreiheit zu mehr Leistung führt – und zu besserer Laune. Das Buch bietet eine kurzweilig geschriebene Aussicht auf die Arbeitswelt von morgen, in der es möglich ist, Leben und Arbeiten harmonischer und effizienter miteinander zu verbinden.
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