Samstag, 16. Dezember 2017

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Rückblick auf die Berliner Fashion Week Düster mit Aussicht auf Besserung

2. Teil: Das war neu

Die Modewoche stehe an einem Scheideweg, sagte die deutsche "Vogue"-Chefin Christiane Arp. Es gehe in den Himmel oder in die Hölle. Um dem düsteren Szenario vorzubeugen, wurde das "German Fashion Design Council" gegründet, eine Lobby-Organisation für die Mode. Denn genau daran mangele es der Branche, so Arp - und nicht an gutem Design.

Zudem gab es erstmals den sogenannten Berliner Mode Salon im Kronprinzenpalais. Dort hatten Designer die Möglichkeit, ihre Kollektionen in einem besonderen Rahmen zu präsentieren: Augustin Teboul schickten beispielsweise ihre Models immer wieder die Treppen rauf und runter, dazu gab es die Entwürfe auf großartigen Schwarz-Weiß-Fotos an den Wänden zu sehen. Auch Hien Le, Michael Sontag, Iris von Arnim und Odeeh nahmen am Mode Salon teil, er soll regelmäßig stattfinden.

Ebenfalls neu war die Konferenz #Fashiontech Berlin, bei der es um die neuesten digitalen Entwicklungen und die Zukunft der Modebranche ging. Außerdem mischt jetzt Brandenburg im Mode-Business mit: An drei Tagen fand die "Potsdam Now" statt, zum Auftakt zeigten Designer aus Israel ihre neuen Kollektionen.

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