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09.10.2012
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Ski-Mode
In den Bergen schreit es

Ski-Mode: Von den bunten Bergen kommen wir
Fotos
TMN

Wer sich vergangenen Winter mit Ski- und Snowboard-Mode eingekleidet hat, kann unbesorgt sein: Neon bleibt angesagt. Unter die schreienden Farben mischen sich allerdings gedeckte Töne.

Würzburg - Die weißen Skipisten sind grellbunt gesprenkelt: Skifahrer in neonroten Jacken und grünen Helmen wedeln die Hänge hinunter, Snowboarder in textmarkergelben Hosen und orangenen Anoraks sitzen im Schnee. Gerade die coolen Boarder tragen inzwischen die kunterbunten Outfits - seit ihre Helden wie der Profi-Snowboarder Travis Rice den Farbtrend aufgegriffen haben und sich darin für Filmaufnahmen Halfpipes und Hänge herunterstürzen.

"Viele Trends der Snowboard- oder Freeski-Mode werden in solchen Snowboard-Videos gesetzt", sagt Michael Spitzbarth vom Verband deutscher Mode- und Textildesigner (VDMD) in Würzburg. Das waren zuletzt: viel Farbe, riesige Logos und großformatige Muster. "Rice hat den Style krass auf die Spitze getrieben", sagt Spitzbarth.

Mehr Farbe geht aber nicht - der Trend hat seinen Zenit überschritten. In die Pistenoutfits schleichen sich nun immer mehr gedeckte Töne ein. Oliv und Braun, Beige und dunkle Blautöne entdeckt man in den neuen Kollektionen für diesen Winter. Aber es bleibe erst mal noch bunt, sagt Markus Hefter, Projektleiter der Internationalen Fachmesse für Sportartikel und Sportmode (ispo) in München. Die Branche setze parallel weiterhin auf plakative Farbkombinationen und Logos, die sich über Bauch, Rücken oder Beine ziehen.

"Snowboard- und Skimode wachsen zusammen"

Auf der einen Seite steht also viel Farbe - etwa bei Chiemsee, Marmot und Nitro mit Outfits im fröhlichen kunterbunten 80er-Jahre-Stil oder Völkls Jacken in Grün und Blau mit riesigem V-Logo. Daneben haben Snowboarder und Skifahrer aber auch - oft bei der gleichen Firma - weniger extrovertierte Outfits zur Auswahl, die bunte Elemente nur am Rande platzieren. Muster werden hier meist nur auf dem Innenfutter verwendet, und statt riesige Logos werden Details des Firmenemblems gedruckt, erläutert Spitzbarth. Auch Kombinationen machten sich gut: "Eine graue Jacke zur bunten Hose oder ein naturfarbenes Outfit mit neonfarbigen Details", rät Hefter.

Obgleich jede Subkultur der Boardsport-Szene ihre Extravaganzen pflegt, findet sich Farbe überall. Auch die Skifahrer wirken wie Papageien im Schnee. Und das scheint den Trendexperten zufolge auf eine generelle Entwicklung hinzuweisen: "Snowboard- und Skimode wachsen zusammen", sagt Markus Hefter. Beide werden inzwischen stark durch Optik und Materialien der Streetwear beeinflusst.

Das hat praktische Gründe: Insbesondere die Jacken können so auch nach dem Wochenendausflug oder Urlaub in den Bergen im normalen Alltag auf der Straße getragen werden. "Mehr als 50 Prozent aller Funktionskleidung wird heute schon jenseits der Berge getragen", sagt Hefter. Die straßentauglichen Outfits passen natürlich auch zur Après-Ski-Party, wo der Alpinsportler schick aussehen will, sich aber nach der letzten Abfahrt oft nicht umziehen mag oder kann.

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