Sonntag, 24. März 2019

Couture Fashion Week in Pailettenlaune

Bilder von der Fashion Week: Viel Glitzer, viel Bein
REUTERS

Zweiter Tag der Berliner Fashion Week: Anja Gockel zeigt ihre bunte Kollektion, die mit Leggins und Pailletten für gute Laune sorgen soll. Und auf der Nachbarmesse Bread & Butter will man künftig vor allem Kinder und Jugendliche ansprechen.

Berlin (dpa) Designerin Anja Gockel hat mit einer bunten Kollektion den zweiten Tag der Berliner Fashion Week eröffnet. Unter dem Motto "Lost and Found" präsentierte das Londoner Label im Zelt auf dem Bebelplatz eine bodenständige Mischung aus Pailettenkleidern, Leggins und und unifarbenen Zweiteilern. Bequeme Stoffe und optimistische Farben ersetzen aufwendige Materialien und dezente Naturtöne. Bis zum Wochenende sind in Berlin insgesamt rund 70 Schauen geplant. Am Donnerstagabend sollte eine Schau von Boss Black stattfinden.

Zeitgleich zur Fashion Week finden in Berlin die Modemessen Bread & Butter und Premium statt. Die Modemesse Bread & Butter ist nach Angaben der Veranstalter auf Expansionskurs. Die Zahl der ausstellenden Marken sei auf 650 gestiegen, das seien 50 mehr als bei der vergangenen Messe im Januar 2010, sagte eine Sprecherin am Donnerstag.

Erstmals gibt es bei der noch bis Freitag geöffneten Urban- und Streetwear-Messe auch eine Abteilung für Kindermode. Auf 2500 Quadratmetern präsentierten sich 45 Marken, die Kleidung für Kinder zwischen acht und zwölf Jahren anbieten, sagte Müller. Das sogenannte Kids Camp sei in einem original Roncalli-Zirkuszelt im Freien untergebracht. Bis zum Jahr 2012 sei geplant, eine eigene Kindermodenmesse unter dem Dach der Bread & Butter zu etablieren, kündigte er an. Diese werde voraussichtlich wenige Tage nach der Hauptmesse in denselben Räumlichkeiten stattfinden.

Ein Jahr nach dem Umzug der Bread & Butter von Barcelona nach Berlin sagte Müller, dies sei eine "goldrichtige Entscheidung" gewesen. Berlin sei "die Hauptstadt der Welt für Street- and Urbanwear". Anfängliche Schwierigkeiten wie die eingeschränkten Platzkapazitäten und die Beheizung der Hallen seien überwunden. "Wir bleiben noch lang in Tempelhof", sagte Müller.

mamk/ddp

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