Von Maren Hoffmann
Für den Dietrich-Look braucht man Fingerspitzengefühl. Die Grundidee des Dandy-Stils ist es, männliche Kleidungsstücke so zu kombinieren, dass man unbeschreiblich weiblich wirkt - der Kontrast kann Wunder wirken, aber, wenn man es falsch macht, auch etwas wunderlich aussehen.
Seit die Dietrich in den 30er Jahren in gut sitzenden Anzügen und sogar in Armeeuniformen auftrat, haben Modedesigner ihren Stil immer wieder in neue Kollektionen übersetzt - etwa Yves Saint Laurent mit seinem berühmten Damen-Smoking, aber auch Sonia Rykiel und Giorgio Armani.
Wer als Frau nicht aufgerüscht, aber sehr angezogen aussehen möchte, ist mit dem Dandy-Look gut bedient: Schwarzer Anzug, weißes Hemd. Damit man aber nicht wie ein Drag King aussieht, sollte man den Stil brechen: Mit einem femininen engen Top zum Anzug oder Absatzschuhen statt Herrentretern. Krawatte geht, aber: "Vermeide es, dich exakt wie ein Mann zu kleiden", rät Sarah Kennedy. Marlene Dietrich hat vorgemacht, wie gut das aussehen kann,
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