Dienstag, 22. Mai 2018

Von Umfeldradar bis Datenbrille Die besten Gadgets fürs Smartbike

Smarte Bikes: Die besten neuen Gadgets fürs Rad
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TMN/Foto: BitLock

Fahrerassistenzsysteme - das Wort ist in aller Munde, und man denkt dabei an Autofahrer. Doch die elektronischen Helfer sind kein Privileg der Pkw. Die Vernetzung hat auch bei den Fahrrädern eingesetzt. Ganz unproblematisch ist die Digitalisierung beim Zweirad allerdings nicht.

"Das Vernetzungsthema ist für Nerds spannend", sagt Gunnar Fehlau vom Pressedienst-Fahrrad (pd-f) in Göttingen. So haben viele angebotene Lösungen zwar einen hohen Anspruch, sind aber noch nicht ausgereift.

Beispiel Navigation: Auf dem Markt gebe es bereits einige Apps fürs Smartphone mit weltweitem Kartenmaterial für um die 30 Euro. Doch die Qualität sei oft durchwachsen, wenn etwa Wege angezeigt würden, die es nicht mehr gibt. Das Pflegen der digitalen Karten jenseits von Autobahn und Bundesstraße sei sehr aufwendig. "Den Komfort wie beim Auto haben wir noch lange nicht", sagt Fehlau.

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"Im Bike-Bereich stehen wir vor der Herausforderung, dass es eine unglaubliche Anzahl an Feld- und Fahrradwegen, Pfaden et cetera gibt, die neben dem normalen Straßennetz eine Relevanz für die Radfahrer haben", erläutert Peter Weirether vom Navi-Hersteller Garmin.

Wie in vielen anderen Lebensbereichen ist auch beim Fahrrad das Smartphone ein Dreh- und Angelpunkt der Vernetzung geworden. Es dient mit entsprechender Software als Navi und erstellt Höhenprofile von Strecken. Die kleinen Alleskönner fungieren als virtuelle Trainer, um selbst gesteckte Ziele bei der Trittleistung zu erreichen, die über Sensoren an den Pedalen gemessen werden. Und sie finden den Weg in die sozialen Netze. Einige Hersteller haben Systeme im Angebot, mit denen über eine App aufgezeichnete Touren mit Freunden geteilt werden. So können virtuelle Wettkämpfe angetreten werden.

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